Bayerische Staatsgüter

Bayerische Staatsgüter

Flaggen BaySG vor grünen Bäumen
Die Bayerischen Staatsgüter (BaySG) sind ein kaufmännisch eingerichteter Staatsbetrieb des Freistaats Bayern, mit Sitz in Grub/Poing bei München. Mit sieben Schwerpunktzentren an ca. 25 Standorten in Bayern sind sie Dienstleister im Versuchs- und Bildungswesen für die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft und das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten; die landwirtschaftlichen Betriebe an den einzelnen Standorten der Staatsgüter bilden hierfür die Basis.

Betriebsspiegel der Bayerischen Staatsgüter

Staatsgüter im Überblick

Aktuelles

Bayerische Staatsgüter - Staatsgut Achselschwang
Treffen der Arbeitsgruppe Versuchsplanung Rindermast

BetriebsrundgangZoombild vorhanden

Betriebsrundgang

Am Mittwoch, 27.04. fand sich die Arbeitsgruppe Versuchsplanung Rindermast zu ihrem jährlichen Treffen im Staatsgut Achselschwang ein. Die Arbeitsgruppe wurde vor vielen Jahren ins Leben gerufen, um Berater und Praktiker bei Versuchen und Fragestellungen rund um die Rindermast miteinzubeziehen. Dies beginnt bei der Planung von Versuchen und reicht bis zur Umsetzung der Ergebnisse. Das Staatsgut Grub, als der die Bullenmastversuche durchführende Betrieb, ist durch Wolfgang Müller und Marius Götz in der Arbeitsgruppe vertreten. Beim aktuellen Treffen berichtete Herr Georg Hammerl aus Achselschwang von den Perspektiven zur Fresseraufzucht bei BaySG und Frau Andrea Koßmann vom ILT erörterte den Stand der Dinge zur Auslaufgestaltung im Rindermaststall in Grub. Herr Bernhard Luntz vom ITZ beleuchtete die Qualitätseinstufung von Fleckviehbullen im Zusammenhang mit dem RH-Anteil, bevor Herr Dr. Thomas Ettle vom ITE die aktuell laufenden Versuche vorstellte und die Ergebnisse der ausgewerteten Versuche zusammenfasste. Miteinander wurden anschließend die geplanten Fragestellungen diskutiert. Ein Rundgang durch die Achselschwanger Rinderstallungen rundete den Tag in gelungener Weise ab.
Projekt InnoRind

Projekt InnoRind

Unterschiedliche Buchtenbelegung

Unterschiedliche Buchtenbelegung

Bayerische Staatsgüter - Staatsgut Grub
Wertvolle Einblicke in die Bullenmast

Intensive DiskussionZoombild vorhanden

Intensive Diskussion

In der Karwoche und der darauffolgenden Osterwoche fanden im Versuchs- und Bildungszentrum für Rinderfütterung Achselschwang je ein Rindermastkurs im Rahmen der Überbetrieblichen Ausbildung für Teilnehmer/innen aus ganz Bayern statt. Eine eintägige Exkursion zum Thema Bullenmast führte die jungen Leute in beiden Wochen auch ins Staatsgut Grub. Bereits am Vorabend der Exkursion machte sich der Koordinator für Rinderhaltung Wolfgang Müller auf den Weg nach Achselschwang und schwor die interessierten Gruppen auf die Geheimnisse der Bullenmast ein. Er erläuterte intensiv und anschaulich die Eckdaten der Bullenmast für die Bereiche Fütterung und Haltung und gestaltete im Handumdrehen und ohne große Hilfsmittel eine funktionierende Futterration. In Grub angekommen, durften die jungen Damen und Herren den Bullenmaststall, ausgerüstet mit einem Fragebogen und einem Meterstab, auf eigene Faust erkunden und ihre Ergebnisse schriftlich festhalten, um diese anschließend mit Wolfgang Müller aktiv zu diskutieren. Eine Generalprobe für die praktische Abschlussprüfung! Am Nachmittag brachte Frau Barbara Misthilger vom ITE auf sehr engagierte Weise den Teilnehmer/innen die gesamte Gärbiologie näher und demonstrierte bei einem Gang zu den Silos die Grundfutterbeurteilung im Rahmen der Sinnenprüfung. Frau Andrea Koßmann vom ILT rundete den insgesamt sehr praktisch gehaltenen Tag mit äußerst wertvollen Tipps und Hinweisen zum Umgang mit Mastbullen ab. Arbeitssicherheit ganz großgeschrieben! Am Ende eines sehr informativen Tages waren sich alle Beteiligten einig, dass das Staatsgut Grub in Sachen Bullenmast vieles zu bieten hat und ein Besuch im Rahmen eines Rindermastlehrganges absolute Pflicht ist.

Bayerische Staatsgüter - Zentrale
Bayerischer Bauernverband Oberbayern bei den Bayerischen Staatsgütern

GruppenfotoZoombild vorhanden

Gruppenfoto

Der Geschäftsführer der Bayerischen Staatsgüter Anton Dippold konnte den BBV Bezirkspräsidenten von Oberbayern, Herrn Ralf Huber und den Direktor, Herrn Martin Wunderlich von der Hauptgeschäftsstelle München in Grub begrüßen. Nach einem kurzen agrarpolitischen Austausch stellte Anton Dippold seine Agenda zur Weiterentwicklung der Bayerischen Staatsgüter vor. Große Herausforderungen sind für beide Organisationen Themen wie die CO2 – Neutralität, Effizienzsteigerung im Ökolandbau oder der Einsatz regenerativer Energien bis hin zur Energieautarkie. Auch innovative Ansätze wie „Indoor-Farming“ oder die Erzeugung von Insekten für die Fütterung müssen noch stärker in den Blick genommen werden. Die Weiterbildung von Landwirten und die Öffentlichkeitsarbeit sind weitere Bereiche, bei denen man sich zukünftig gegenseitig unterstützen will. Ein kurzer Betriebsrundgang am Staatsgut Grub verdeutlichte die Anstrengungen der Bayerischen Staatgüter für mehr Tierwohl in der Nutztierhaltung.

Bayerische Staatsgüter - Staatsgut Grub
Usbekistan zu Besuch am Staatsgut Grub

Delegation UsbekistanZoombild vorhanden

Delegation Usbekistan

Eine 14-köpfige Delegation aus Usbekistan, unter ihnen Chefs und hohe Vertreter der dortigen Veterinär- und Landwirtschaftsverwaltung, statteten am Donnerstag, 07.04.22 dem Staatsgut Grub einen intensiven Besuch ab. Das besondere Interesse der weitgereisten Gästen galt den Fragen der Rinderzucht und -haltung, den Digitalisierungs- und den Weiterbildungsmaßnahmen der Bayerischen Staatsgüter. Kompetenter Begleiter und Ansprechpartner der Delegation war der Gruber Herdenmanager Marius Götz sowie Frau Andrea Koßmann/LfL. In Usbekistan werden verschiedenste Getreide-, Gemüse- und Obstsorten angebaut. Besonderer Beliebtheit, auch weit über die Landesgrenzen hinweg, erfreuen sich die usbekischen Kürbisse. Seit einer Reduzierung der Anbauflächen für Baumwolle nimmt der Acker- und Gartenbau zu. Die meisten Agrarprodukte werden direkt auf den lokalen Märkten angeboten und kaum exportiert.

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Bayerische Staatsgüter - Zentrale
Besuch des Kuratoriums Bayerischer Maschinenringe e. V.

Der Geschäftsführer des Kuratoriums Bayerischer Maschinen- und Betriebshilfsringe e.V., Herr Rous traf sich zu einem Antrittsbesuch mit dem Geschäftsführer der Bayerischen Staatsgüter Dippold und seinen Führungskräften in Grub. Wichtige Gesprächsinhalte waren der zunehmende Bedarf an landwirtschaftlichen Fachkräften in den wachsenden Haupterwerbsbetrieben, der gestiegene Beratungsbedarf zu den neuen Fachrechtsanforderungen im Bereich der Düngung sowie die Chancen der Digitalisierung für die Landwirtschaft.

Beide Geschäftsführer waren sich einig, dass auch die kleinstrukturierten bäuerlichen Familienbetriebe und die Nebenerwerbsbetriebe von den neuen Technologien profitieren sollten. Diese bieten Chancen für mehr Tierwohl sowie eine höhere Ressourceneffizienz und sie seien geeignet, die Landwirte von der inzwischen extremen Bürokratie zu entlasten. Um hier noch schneller voran zu kommen braucht es Demonstrationsbetriebe und praxisnahe Weiterbildungsmaßnahmen. „Genau hier wollen wir ansetzen und zusammen mit Partnern zeigen, wie die neuen Herausforderungen in der Praxis bewältigt werden können“, so Dippold.

Informationen zu den Bayerischen Staatsgütern Externer Link

Staatsgut Grub
Treffen des Kompetenznetzwerkes Digitalisierung

Digimilch in der ÜbersichtZoombild vorhanden

Digimilch in der Übersicht

Am letzten Mittwoch im März fand an der LfL ein großes Treffen des Kompetenzwerkes Digitalisierung in der Landwirtschaft statt. Der Tag begann mit einer Sitzung der Bund-Ländergruppe Digitalisierung im Forum. Am Nachmittag wechselten die Damen und Herren die Straßenseite zu einem geführten Rundgang im Staatsgut Grub mit verschiedenen Stationen, bei denen das Projekt DigiMilch in der Übersicht und die einzelnen Demonstrationsobjekte detailliert vorgestellt wurden. Zusätzlich präsentierte sich die Arbeitsgruppe „Feldrobotik“ aus Ruhstorf a. d. Rott. Der Koordinator für Rinderhaltung bei BaySG Wolfgang Müller führte die Teilnehmer/innen, einiges Wissenswerte zum Staatsgut berichtend, über den Bullen- und den Kälberstall zum Milchviehstall, dem Ausgangspunkt für den Stationen-Rundgang. Die 5 Demonstrationsprojekte von DigiMilch beschäftigen sich mit folgenden Themen: Wirtschaftsdüngermanagement, sensorgestützte Ertragserfassung, Fütterungsmanagement, vernetzte Stalltechnik und vernetzte, tierindividuelle Sensorsysteme. Die Digitalisierung ist eine Investition ins Weitermachen, in eine zukunftsfähige Landwirtschaft, in die nächste Generation.

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Feldrobotik

Feldrobotik

Station Tierindividuelle Sensorsysteme

Station Tierindividuelle Sensorsysteme

Station Feldrobotik

Station Feldrobotik

Station Sensorgestützte Ertragsermittlung

Station Sensorgestützte Ertragsermittlung

BaySG immer präsent

BaySG immer präsent

Staatsgut Grub
Einblicke in ein innovatives Melken

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Besuch Firma Lemmer am Staatsgut Grub

Herdenmanager Marius Götz begrüßte am Donnerstag, 31.03.2022 elf Außendienstmitarbeiter der Firma Lemmer Fullwood im Staatsgut Grub zu einer speziellen Melktechnik-Führung und erläuterte ihnen ausführlich seine reichhaltigen Erfahrungen mit dem Melkroboter am Standort. Die Gruppe hatte sich im Vorfeld der Führung zu ihrem jährlichen Austausch getroffen. Lemmer Fullwood setzt seit mehr als vier Jahrzehnten auf innovative Lösungen für ein besseres Melken.

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Staatsgut Grub
Mehr Tierwohl für Mastbullen

Blick in den StallZoombild vorhanden

Blick in den Stall

Im Rahmen des Projektes InnoRind sollen im Gruber Mastbullenstall die Vollspaltenbuchten um Ausläufe erweitert werden, die die Fläche pro Tier merklich erhöhen, die mehr Klimareize für die Bullen bedeuten und insgesamt als wertvoller Baustein für mehr Tierwohl zu werten sind. Das Verbundvorhaben lnnoRind hat zum Ziel, ein Netzwerk zur Rinderhaltung aufzubauen, welches die Expertise der Projektbeteiligten nutzt, um innovative Ansätze für eine zukunftsfähige Rinderhaltung in Deutschland zu entwickeln.

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Staatsgut Grub
Wahlpflichtfach Kälberseminar

Eine stattliche TruppeZoombild vorhanden

Eine stattliche Truppe

Der guten Idee von Lehrerin Nadine Tscherntsche hatten es 32 Schüler/innen der Berufsschule Rosenheim zu verdanken, dass sie im Rahmen eines Wahlpflichtfaches zu einem Kälberseminar ins Staatsgut Grub fahren durften. Am Freitag, 11.03.2022 war es dann soweit. Der Koordinator für Rinderhaltung bei BaySG Wolfgang Müller begrüßte die jungen Nachwuchslandwirte im neuen Seminar- und Veranstaltungsraum und stellte in einem interaktiven Vortrag grundlegende Aspekte, aber auch neue Trends und Entwicklungen, den Haltungsbereich betreffend, vor. Ein wichtiger Schwerpunkt war hierbei die paarweise Haltung von Kälbern. Nach der Mittagspause ging es zur Praxis in den vorbildlichen Gruber Kälberstall.

Drei Gruppen im Wechsel waren angesagt. Wolfgang Müller erklärte intensiv das Gruber Aufzuchtkonzept und zeigte den jungen Damen und Herren die unterschiedlichsten Beschäftigungsmöglichkeiten, die in jeden Kälberstall Eingang finden sollten. Tierarzt Günter Heesen aus Markt Schwaben beleuchtete auf sehr fundierte Art und Weise die Kälberaufzucht aus tierärztlicher Sicht. Sein Rundgang begann bei den Abkalbebuchten und spannte den Bogen bis hin zur Durchfallproblematik. Herdenmanager Marius Götz gab in seiner Gruppe einen umfassenden Einblick in die Gruber Milchviehherde und verwies auf die zahlreichen digitalen Helfer im Stall.

Fast ein wenig erschöpft von den vielen Eindrücken machten sich die Teilnehmer/innen am späten Nachmittag schließlich wieder auf den Weg Richtung Heimat.
Fachgespräch im Kälberstall

Fachgespräch im Kälberstall

Dr. Heesen vor dem Abkalbestall

Dr. Heesen vor dem Abkalbestall

Herr Götz im Gespräch

Herr Götz im Gespräch

Staatsgut Grub
Besuch aus Niederbayern

Coronabedingt war es einigen Studierenden der Staatl. Höheren Landbauschule Rotthalmünster nicht möglich, den Standort Grub näher kennenzulernen. Deshalb ergriff Lehrerin Lena Baumgartner die Initiative und organisierte am Dienstag, 15. Februar eine Exkursion nach Grub. Der Tag begann mit einer Besichtigung der Baulehrschau an der LfL. Auf über 3.000 m² Ausstellungsfläche können sich Landwirte, Berater, Auszubildende und die interessierte Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Technik und der Baugestaltung in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung informieren. Den Schwerpunkt stellen dabei die Exponate für die Haltung von Rindern und Schweinen dar. Im Anschluss begrüßte der Koordinator für Rinderhaltung bei BaySG Wolfgang Müller die 25 jungen Damen und Herren zu einer Führung durch die Rinderstallungen im Staatsgut Grub. In zwei Stunden, die wie im Flug vergingen, wurde dabei viel Interessantes und Wissenswertes zu den im Staatsgut durchgeführten Versuchen und zur zukunftsorientierten Rinderhaltung allgemein miteinander erörtert und diskutiert. Ein Blick in die Praxis kann doch nie schaden!

Bayerische Staatsgüter - Zentrale
LKV besucht die Zentrale der Bayerischen Staatsgüter

Von links: Geschäftsführer LKV Bayern e.V. - Herr Schäffer, Geschäftsführer BaySG - Herr DippoldZoombild vorhanden

Von links: Geschäftsführer LKV Bayern e.V. - Herr Schäffer, Geschäftsführer BaySG - Herr Dippold

Die Geschäftsführer von LKV und BaySG trafen sich zusammen mit ihren Führungskräften zu einem ersten Informationsaustausch in der BaySG-Zentrale in Grub.

Beide Organisationen waren sich einig, dass der Schulungs- und Beratungsbedarf landwirtschaftlicher Unternehmerinnen und Unternehmer trotz des inzwischen hohen Bildungsniveaus deutlich angestiegen ist.
Dabei geht es um zentrale Themen wie die Verbesserung des Tierwohls, die Steigerung der Ressourceneffizienz und den Klimaschutz einschließlich der Dokumentation der Klimaneutralität. „Eine besondere Herausforderung steckt darin, wie all diese Ziele mit der betrieblichen Notwendigkeit, ein ausreichendes Einkommen zu erzielen, in Einklang gebracht werden kann“, stellte Geschäftsführer Anton Dippold heraus. Auch die Digitalisierung der Ställe nimmt durch Roboter und Tiersensoren weiter zu, wobei hier i. d. R. mehr Daten entstehen, als derzeit zur Auswertung genutzt werden.

Die bayerischen Staatsgüter sind für all diese Zukunftsthemen der Landwirtschaft gut gerüstet und auch deshalb wichtige Lernorte, die auch für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter des LKV rege genutzt wird werden.

LKV und BaySG wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten, um so den Tierhaltungsstandort Bayern zu stärken und die Versorgung der Bevölkerung mit tierischen Qualitätslebensmitteln aus Bayern sicherzustellen.
Gruppenfoto LVK/BaySG

Gruppenfoto LVK/BaySG

Staatsgut Grub
Kuhsignale online unterwegs

2022-02-09-grub-präsentationZoombild vorhanden

Präsentation Grub

Am zweiten Mittwoch im Februar fand der traditionelle Milchviehtag des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck statt. Aus Gründen Corona in Form einer Online-Infoveranstaltung. Und der Zuspruch war groß. Knapp 100 Damen und Herren aus dem ganzen Dienstgebiet lauschten nach der freundlichen Begrüßung durch den Behördenleiter Dr. Franz-Josef Mayer und der Bereichsleiterin für Landwirtschaft Marianne Heidner in einem ersten Vortrag den 90-minütigen Ausführungen von zertifiziertem Kuhsignale-Trainer Wolfgang Müller zum Thema „Kuhsignale - Gesehen mit den Augen einer Kuh“. Wolfgang Müller ist seit gut 2 Jahren als Koordinator für Rinderhaltung bei den Bayerischen Staatsgütern in Grub tätig. Er entführte alle Zuschauer/innen mit zahlreichen Bildern mitten hinein in verschiedene Situationen im Stall. Immer wieder liest man über Kuhsignale, ohne den Begriff richtig einordnen zu können. Bei den meisten Kuhsignalen handelt es sich um ganz banale Situationen im Stall oder auf der Weide. Dinge, die Tag für Tag vorkommen, aus denen aber sehr wichtige Schlüsse gezogen werden können. Alle Informationen, die ein Rinderhalter täglich von seiner Herde erhält, sind Signale. Entscheidend dabei ist, dass ihm diese Hinweise überhaupt auffallen. Wolfgang Müller appellierte deshalb an die Praktiker, sich regelmäßig und bewusst Zeit zu nehmen, um die Kühe und Kälber in ihrem alltäglichen Verhalten zu beobachten. Denn: Nur wer bemerkt, was nicht optimal ist, kann es verbessern. In Schlagworten zusammengefasst: erst (bewusst) beobachten, dann denken, dann handeln. In einem zweiten Vortrag beschäftigte sich Dr. Hubert Schuster vom Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft der LfL mit der aktuellen Fragestellung „Eiweiß: Einsatz optimieren, Kosten reduzieren“. Abgerundet wurde der kurzweilige Vormittag schließlich durch die Ausführungen von Landwirt Hans Schwarz, der seine von ihm mitinitiierte Einkaufsgemeinschaft für Futtermittel vorstellte. Der gemeinsame Nenner aller drei behandelten Themen lautete somit: Kosten reduzieren! Ein Motto, das aktuell in der gesamten Landwirtschaft von größter Bedeutung ist.

Bayerische Staatsgüter - Zentrale
Rinderzüchter bei den Bayerischen Staatsgütern

2022-02-Grub-Begrüßung am Staatsgut Grub ÜberreichungZoombild vorhanden

Von links: Anton Dippold, Georg Hollfelder, Leonhard Welzmüller

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht (ASR) und Besamungsorganisationen Georg Hollfelder, der Geschäftsführer Dr. Johann Ertl und Leonhard Welzmüller, erster Vorsitzender der Besamungsstation Greifenberg, kamen mit dem Geschäftsführer der Bayerischen Staatsgüter (BaySG) Anton Dippold und seinen Führungskräften in Grub zu einem ersten Informationsaustausch zusammen.

Diskutiert wurde eine breite Palette von Themen im Rinderbereich, angefangen bei der Fütterung über die Haltung, das zunehmend wichtige Tierwohl bis hin zu regionalen Nutzung- und Vermarktungsstrategien. Die Bayerischen Staatsgüter liefern als Dienstleister für die angewandte Forschung wertvolle Praxisdaten zu all diesen Themen und sind ein zentraler Bildungsanbieter. Beide Seiten bekräftigten, dass insbesondere der fachliche Austausch mit der landwirtschaftlichen Praxis Voraussetzung für die Bewältigung der anstehenden Herausforderungen ist. In diesem Sinne soll dieses Netzwerk ausgebaut und intensiviert werden.

ASR, BaySG und Landesanstalt für Landwirtschaft initiieren gemeinsam ein Projekt, um die Nachhaltigkeit der Milchviehhaltung weiter zu verbessern. Ein weiteres gemeinsames Anliegen ist es, in der Kälber- und Jungviehaufzucht neue Weg zu gehen. Ziel ist es, mittelfristig die in Bayern geborenen Kälber auch hier in Bayern zu mästen und auf Lebendtierexporte künftig verzichten zu können.
Von links: Anton Dippold, Georg Hammerl, Dr. Fritz Zehetmair, Georg Hollfelder, Leonhard Welzmüller, Dr. Johann Ertl

Von links: Anton Dippold, Georg Hammerl, Dr. Fritz Zehetmair, Georg Hollfelder, Leonhard Welzmüller, Dr. Johann Ertl

Staatsgut Grub
„Freiluft-Vorlesung“ im Staatsgut Grub

Begrüßung am Staatsgut GrubZoombild vorhanden

Begrüßung am Staatsgut Grub

Der interdisziplinäre Masterstudiengang Sustainable Resource Management am Standort Weihenstephan der TU München widmet sich dem nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen Boden, Wasser, Luft und biologischer Vielfalt. Am Dienstag, 01.02.22 lud der Leiter des Instituts für Landtechnik und Tierhaltung an der LfL Dr. Stefan Neser die Studierenden zu einer „Freiluft-Vorlesung“ ins winterliche Staatsgut Grub ein. Eine gelungene „Kennenlernaktion“ mit vielen interessanten Einblicken in die praktische Landwirtschaft und vor allem die Rinderhaltung, als sehr praxisbetonte Ergänzung zu den in den zahlreichen Vorlesungen vermittelten theoretischen Grundlagen.
Ein Blick in den Trockensteherstall

Ein Blick in den Trockensteherstall

Staatsgut Grub
Architekturgeschichte der Tierhaltung: Von der Menagerie zum Viehstall

Moderner LaufstallZoombild vorhanden

Moderner Laufstall

Eine Gruppe von 20 Architekturstudierenden um Prof. Dr. Dietrich Erben von der TU München beschäftigte sich im Wintersemester 2021/2022 in einem Seminar mit der „Architekturgeschichte der Tierhaltung: Von der Menagerie zum Viehstall“.

Prof. Dr. phil. Dietrich Erben ist seit 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Kunst- und Architekturgeschichte seit der Frühen Neuzeit, insbesondere in der politischen Ikonographie, der Architekturtheorie und der Geschichte der internationalen Kunstbeziehungen.

Als praktisches und lebendiges Anschauungsbeispiel, wie moderne Rinderhaltung heute läuft, besuchten die jungen Damen und Herren am Montag, 24.01.22 im Rahmen einer Exkursion das Staatsgut Grub, wo ihnen der Koordinator für Rinderhaltung Wolfgang Müller wertvolle Einblicke in die zukunftsorientierte Rinderhaltung gab. In zwei kurzweiligen Stunden wurde viel Wissenswertes miteinander ausgetauscht und diskutiert. „Rinderhaltung live“ als gelungene Abrundung und Ergänzung vieler theoretischer Grundlagen im Laufe eines langen Semesters.
Auslaufmodell Anbindestall

Auslaufmodell Anbindestall

Tierwohlstall für Kälber

Tierwohlstall für Kälber

Staatsgut Grub
Praxiswissen aktuell - Kuhsignale

Mitten im StallZoombild vorhanden

Mitten im Stall

Im Profi-Seminar - Praxiswissen aktuell beschäftigten sich 20 Damen und Herren am Mittwoch, 19. Januar im Staatsgut Grub aktiv und intensiv mit dem sehr aktuellen Thema Kuhsignale mit Schwerpunkt Haltung.

Am Vormittag vermittelte dazu der Koordinator für Rinderhaltung, Wolfgang Müller, in seiner Funktion als zertifizierter Kuhsignale-Trainer in einem interaktiven Vortrag mit vielen nahezu selbsterklärenden Bildern die Grundlagen und das grundlegende Konzept. Anhand von Checklisten erarbeiteten die Teilnehmer/innen am Nachmittag in den praktischen Übungen mit viel Engagement und Elan ein Verbesserungskonzept für die Melkstandherde.

Der Betriebsblindheit bei den Kuhsignalen entgegenwirken, das war die Motivation aller, die am Ende des Tages sichtlich zufrieden das Staatsgut Grub Richtung Heimat verließen.

Von morgens bis abends wurde das Tagesseminar von einem unermüdlichen Filmteam des Bayerischen Fernsehens begleitet, das in der Sendereihe „Unser Land“ am 11. Februar über die Veranstaltung berichten wird.
Theorie im neuen Seminarraum

Theorie im neuen Seminarraum

Das Fernsehen immer präsent

Das Fernsehen immer präsent

Hautnahe Einblicke

Hautnahe Einblicke

Praktische Übungen am Nachmittag

Praktische Übungen am Nachmittag

Staatsgut Grub
„Unser Land“ - Der BR im Kälberstall

„Film ab“ hieß es am zweiten Donnerstag im Januar im Kälberstall des Staatsgutes Grub.

„Unser Land“ - Moderator Florian Kienast interviewte den Koordinator für Rinderhaltung Wolfgang Müller zu wichtigen Fragen einer zukunftsorientierten Kälberhaltung, die dem Tierwohlgedanken unserer Tage, aber auch der Arbeitsplatzqualität im modernen landwirtschaftlichen Betrieb Rechnung trägt. Und die Kälber genossen sichtlich vergnügt diese willkommene Abwechslung und hielten das Kamerateam in Atem.
Interview

Interview

Bei den Aufnahmen

Bei den Aufnahmen

Eine willkommene Abwechslung

Eine willkommene Abwechslung

Team vom Bayerischen Fernsehe

Team vom Bayerischen Fernsehen

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Wechsel an der Spitze der Bayerischen Staatsgüter

Das Bild zeigt Staatsministerin Michaela Kaniber mit Dr. Hermann Lindermayer (r.) und Anton Dippold.Zoombild vorhanden

Staatsministerin Michaela Kaniber mit Dr. Hermann Lindermayer (r.) und Anton Dippold.

Geschäftsführer Dr. Hermann Lindermayer geht in den Ruhestand, Anton Dippold wird Nachfolger
München – Mit der Verleihung der Bayerischen Staatsmedaille in Silber hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den Geschäftsführer der Bayerischen Staatsgüter (BaySG), Dr. Hermann Lindermayer, in den Ruhestand verabschiedet. Mit der Medaille würdigte die Ministerin die besonderen Verdienste des 65-Jährigen um die Landwirtschaft in Bayern. Seine Nachfolge tritt am 1. Januar der Leitendende Ministerialrat Anton Dippold an, der bisherige Leiter des Referats „Bayerische Agrarpolitik“ im Landwirtschaftsministerium. „Je herausfordernder die Zeiten sind, je höher die Ansprüche der Gesellschaft sind, desto mehr müssen die Staatsgüter mit gutem Beispiel vorangehen und praktische Lösungen aufzeigen“, sagte Michaela Kaniber bei der Amtsübergabe.

Dr. Hermann Lindermayer, Staatsministerin Michaela KaniberZoombild vorhanden

Dr. Hermann Lindermayer, Staatsministerin Michaela Kaniber

In ihrer Laudatio bezeichnete die Ministerin den scheidenden Geschäftsführer Dr. Hermann Lindermayer als Führungspersönlichkeit mit Sachverstand, Kompetenz und Überzeugungskraft: „Aus den vielen einzelnen Staatsgütern haben Sie ein modernes und effektives Unternehmen geformt. Sie haben wesentliche Entwicklungen und Investitionen der Staatsgüter entscheidend mitgeprägt“. So habe er die Staatsgüter von der Kameralistik in ein kaufmännisch geführtes Unternehmen überführt. Gleichzeitig wurde die Dienstleistung in Sachen Bildung und Versuchswesen für die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) aufrechterhalten.

Dr. Hermann Lindermayer habe auf Grund seiner früheren Tätigkeit als Experte für Fütterungsfragen in der Schweinehaltung an der LfL über wert-volle Kenntnisse der einzelnen Staatsgüter-Standorte verfügt. „Mit Geschick und der richtigen Kombination aus Spezialwissen und Praxisorientierung haben Sie zur Profilierung des Agrar-Forschungsstandorts Bayern beigetragen“, sagte die Ministerin.

Der in Bad Tölz lebende Lindermayer begann seine berufliche Laufbahn nach Studium und Promotion in Weihenstephan und der anschließenden Referendarzeit 1987 als Berater und Lehrer am Landwirtschaftsamt Passau-Rotthalmünster. Im Jahr 1992 wechselte er an die damalige Bayerische Lan-desanstalt für Tierzucht nach Grub. Dort übernahm er im Jahr 1993 das Sachgebiet Tierernährung Schwein. Seit 2015 war er Leiter der Abteilung Versuchsbetriebe an der LfL. Seit der Überführung in die BaySG im Jahr 2017 war Lindermayer deren Geschäftsführer.
Sein Nachfolger Anton Dippold wohnt in Moosburg. Nach dem Abitur studierte er ebenfalls Agrarwissenschaften, und zwar bis 1987 an der TU München-Weihenstephan. Nach seiner Referendarzeit begann er 1989 seine Laufbahn als Lehrer und Berater am Amt für Landwirtschaft und Bodenkultur in Wasserburg mit Dienststelle in Rosenheim sowie am Amt in Ebersberg. Im Jahr 1993 wurde Dippold erstmals an das Landwirtschaftsministerium in München abgeordnet. Dort übernahm er verschiedene Aufgaben der Agrarförderung und Agrarstatistik. 1999 zog es ihn in seine fränkische Heimat zurück, wo er zunächst am Amt in Kulmbach-Kronach die Abteilung Förderung leitete. Zwei Jahre später folgte die Versetzung ans Amt in Bayreuth und die Bestellung zum stellvertretenden Behördenleiter. 2002 kam er erneut ans Ministerium. Seit 2004 leitet Dippold das Referat „Bayerische Agrarpolitik“.

Staatsgut Almesbach
Einmal Almesbach – immer Almesbach

Dienstjubiläum Almesbach Zoombild vorhanden

v.l. C. Bauer, W. Schmidt, S. Stahl, H. Konrad, K. Bauer

Identifikation mit der Aufgabe, Freude an der Arbeit und ein guter Teamgeist: Das sind die Grundlagen für lange Dienstzeiten am gleichen Arbeitsplatz. Gleich vier Mitarbeiter konnten am Staatsgut Almesbach Dienstjubiläum feiern. Teamassistentin Christine Bauer hatte ihren Dienst vor 40 Jahren in der Almesbacher Verwaltung angetreten und ist seitdem in erster Linie für die Lehrgangsorganisation zuständig.
Seit 25 Jahren im Dienst des Freistaates Bayern sind Silvia Stahl, Sachbearbeiterin in der Verwaltung, Kerstin Bauer, Leiterin der Hauswirtschaft und Wolfgang Schmidt, fachtechnischer Berater in der Rinderhaltung. Nahezu ihr gesamtes Berufsleben halten die Jubilare dem Bildungs- und Versuchszentrum für Rinderhaltung in Almesbach inzwischen die Treue. Für diesen Einsatz bedankte sich der Leiter des Staatsgutes Helmut Konrad und ehrte die vier verlässlichen und erfahrenen Kollegen mit einer Urkunde.

Staatsgut Schwaiganger
Auszeichnung für Schwaigangerer Auszubildende

Abschlussprüfung Pferdewirt 2021Zoombild vorhanden

Michelle Fritsch und
Katja Königsperger

In dieser Woche fand im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung die Abschlussprüfung für die angehenden Pferdewirte der Fachrichtung Klassische Reitausbildung in München-Riem statt. Damit geht auch für unsere beiden Auszubildenden Katja Königsperger und Michelle Fritsch eine aufregende und lehrreiche Zeit am BaySG Bildungszentrum für Pferdehaltung und Reiten, Haupt- und Landgestüt Schwaiganger zu Ende. Sie waren ein wertvoller Bestandteil unseres Teams und krönen nun ihre Zeit in Schwaiganger mit einer ausgezeichneten Abschlussprüfung. Beide erhalten als Anerkennung für ihre hervorragenden Leistungen die Stensbeck-Plakette der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser tollen Leistung, sind sehr stolz und wünschen den beiden alles erdenklich Gute für den weiteren beruflichen Werdegang!

Staatsgut Grub
Für unsere Kleinen nur das Beste!

Mini-SchwingbürsteZoombild vorhanden

Kälbchen an Mini-Schwingbürste

Der Kälberstall im Versuchs- und Bildungszentrum für Rinderhaltung Staatsgut Grub hat in den letzten beiden Jahren ein umfassendes Update mit Blick auf das Tierwohl und die Arbeitswirtschaft erfahren.
Folgende innovative Maßnahmen aus den Bereichen Tierwohl und Arbeitswirtschaft runden die Gruber Kälberaufzucht zu einem gelungenen Ganzen ab.
  • Einzelboxen mit Kippboden, Transport mit Palettengabel sowie mit Fahrvorrichtung
  • Tieflaufstall: „Kälber gehören nicht aufs Stroh, sondern ins Stroh“ - „Weichbodenlieger“
  • Digitale Lüftungssteuerung über Temperatur und Wind zur Optimierung des Stallklimas
  • Klimadeckel zur Schaffung eines Kleinklimas („Nestwärme“)
  • Kälberbürsten zur Fellpflege
  • Kratzmatten zur Fellpflege
  • Beschäftigungsmöglichkeiten in Form von Spieligeln, -propellern und Heuspielbällen
  • Selektives Trockenstellen zur Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes, mehr hemmstofffreie Milch für Kälber
  • Optimierung der Trockensteherfütterung für beste Biestmilchqualität
  • Einbau von Umluftventilatoren im Abkalbebereich: Kälber von „Hitzestressmüttern“ sind ein Leben lang benachteiligt
  • Ad-libitum Tränke mit Vollmilch zur metabolischen Programmierung
  • GRETE (Gerät zur Reinigung von Tränkeeimern) zur hygienisch perfekten Reinigung der Tränkeeimer
  • Kälbertränkeautomaten mit beweglicher Hygienebox, ermöglicht Kälbern das Ausleben des natürlichen Saugverhaltens am Euter
  • Kälbertränkeautomaten mit integrierter Vorderfuß-Tierwaage, protokolliert das Gewicht während der Tränkeaufnahme
  • Smart-Neckband für ein vereinfachtes Kälberhandling mit integriertem Aktivitätssensor zur Echtzeitüberwachung der Kälber
  • Trocken-TMR zur schnellen Entwicklung der Pansenzotten
Wir laden Sie im Rahmen von Führungen und Fortbildungsveranstaltungen zu einem Besuch unseres Kälberstalles ein. Überzeugen Sie sich selbst von den einzelnen Tierwohlaspekten.

Bayerische Staatsgüter
Staatsgut Grub

Prof.-Zorn-Straße 19
85586 Poing/Grub
Tel.: +49 89 6933442-100
E-Mail: wolfgang.mueller@baysg.bayern.de

Staatsgut Grub
Komplette Renovierung der Ulrichskapelle

Ulrichskapelle Grub
Die 202 Jahre alte Ulrichskapelle am Standort Staatsgut Grub, konnte nach umfangreichen Renovierungsarbeiten nun wieder geöffnet werden. Das Bauamt der Gemeinde Poing hat bereits im Herbst letzten Jahres die Baumpflege durchgeführt, sodass der Platz nun wieder lichtdurchflutet ist.

Die Bayerischen Staatsgüter übernahmen die komplette Renovierungsmaßnahme des Dachstuhles inkl. Kapellenturm sowie der (leider durch Sachbeschädigung defekten) Fenster auf beiden Seiten.

Gerne kann die Ulrichskapelle, welche zu den Geschäftszeiten geöffnet ist, besichtigt werden. Für eine kleine Rast steht Ihnen eine Bank zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Staatsgut Kitzingen
Staatsgut Kitzingen unter neuer Leitung

Thomas Schwarzmann
Mit Wirkung zum 01. Januar 2021 wurde Thomas Schwarzmann vom Geschäftsführer der bayerischen Staatsgüter, Dr. Hermann Lindermayer, zum Leiter des Versuchs- und Bildungszentrum Schweine- und Geflügelhaltung Schwarzenau/Kitzingen bestellt. Schwerpunkte der beiden Staatsgüter sind das Versuchswesen in Zusammenarbeit mit der bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft, sowie die Aus- und Fortbildung im Schweine- und Geflügelbereich. Bereits seit August leitet er das Staatsgut Schwarzenau. Beruflich blickt Thomas Schwarzmann auf eine 30 jährige Erfahrung als Berater und Lehrkraft in Landwirtschaftsämtern, Schulen, Lehranstalten und dem bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten zurück.

Versuchs- und Bildungszentrum für Geflügelhaltung

Staatsgut Schwaiganger
Schwaiganger wird Bildungszentrum für Pferdehaltung - Michaela Kaniber setzt Spatenstich für neuen Lehrstall

Spatenstich im Staatsgut Schwaiganger mit Ministerin Michaela KaniberZoombild vorhanden

Foto: StMELF

Das Haupt- und Landgestüt Schwaiganger wird zu einem modernen Ausbildungszentrum im Pferdebereich für ganz Bayern. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat heute den ersten Spatenstich für den neuen Lehrstall gesetzt. „Hier in Schwaiganger wird die gesamte Aus- und Fortbildung in der Pferdehaltung an einem Standort gebündelt. Ich bin stolz darauf, dass der Ausbau diesen traditionellen Standort noch weiter stärken wird“, sagte die Ministerin. Das neue Lehrgebäude bietet neben Pferdeplätzen auch funktionale Schulungsräume. Ein Internat und eine Reithalle sind künftig geplant und werden das Ausbildungszentrum, das weit über die Landesgrenzen bekannt ist, vervollständigen. Seit Anfang des Jahres gehört das Haupt- und Landgestüt zu den neu gegründeten Bayerischen Staatsgütern (BaySG).
Das Haupt- und Landgestüt hat eine über 1000-jährige Tradition. Hier werden alle Bereiche rund um die Pferdehaltung, Reiten, Zucht und Sport abgedeckt. Mit diesem breiten Spektrum ist Schwaiganger einzigartig in ganz Deutschland. Das Haupt- und Landgestüt setzt wichtige Impulse für die Zucht der traditionellen Pferderassen wie dem Deutschen Sportpferd, Süddeutsches Kaltblut, Haflinger und Edelbluthaflinger. Neben der Pferdezucht spielt vor allem der Bildungsbereich eine bedeutende Rolle. Hier finden überbetriebliche Ausbildungsmaßnahmen im Beruf Pferdewirt/-in mit vier verschiedenen Ausbildungsrichtungen und die Weiterbildung zum Pferdewirtschaftsmeister statt. Zudem gibt es zahlreiche Weiterbildungsmaßnahmen für Betriebsleiter, Ausbilder, Dienstleister und Interessierte. Außerdem werden rund 450 Hektar landwirtschaftliche Fläche nach ökologischen Vorgaben bewirtschaftet. „Mit seiner extensiven und ökologischen Grünlandbewirtschaftung wird der Freistaat Bayern auf dem Gestüt Schwaiganger seiner Vorbildfunktion gerecht“, sagte Michaela Kaniber beim Rundgang.

Bildungszentrum für Pferdehaltung und Reiten Haupt- und Landgestüt

Staatsgut Grub
Kälber als Fotokulisse

Am Dienstag, 29.09.20 wurde im Forum der LfL der diesjährige „Bayerische Nutztierwohl-Preis“ verliehen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wurde heuer auf 3 Landwirte aus den Sparten Milchviehhaltung, Bullenmast und Schweinehaltung aufgeteilt. Das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten vergibt im Jahr 2020 diesen Preis bereits zum siebten Mal. Prämiert werden technische beziehungsweise bauliche Lösungen oder Managementmaßnahmen zur Verbesserung des Tierwohls in der bayerischen Landwirtschaft.
Dabei steht die Nachhaltigkeit, Praxisgerechtheit und Übertragbarkeit der vorgestellten Maßnahmen auf andere landwirtschaftliche Betriebe mit Nutztierhaltung im Vordergrund. Der "Bayerische Tierwohl-Preis für landwirtschaftliche Nutztierhalter" ist ein weiterer Baustein des Ministeriums in der Initiative für tiergerechte Haltungsbedingungen. Im Anschluss an die Preisverleihung trafen sich die Preisträger zusammen mit dem Amtschef des Staatsministeriums Hubert Bittlmayer im Kälberstall der Bayerischen Staatsgüter am Standort Grub zum gemeinsamen Fototermin. Und die Gruber Kälber, die den Bildern einen sehr lebendigen und vitalen Hintergrund verliehen, waren der eindeutige Beweis für alle Anwesenden, dass auch in den Gruber Ställen das Tierwohl von größter Bedeutung ist.

Versuchs- und Bildungszentrum für Rinderhaltung