Staatsgut Freising
Versuchs- und Bildungszentrum Pflanzenbau

Säen in Freising

Das Versuchs- und Bildungszentrum Pflanzenbau – Staatsgut Freising bewirtschaftet Versuchsfelder in Freising, Pulling, Langenbach und Oberhummel. Schwerpunkt ist die Zuteilung und Vorbereitung der Flächen für Versuche, sowie die produktionstechnische Begleitung und Unterstützung bei der der Versuchsdurchführung der Institute der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft.

Versuchsstationen

Dem Staatsgut in Freising sind sieben Versuchsstationen zugeordnet. Dort finden Exaktversuche und Modellvorhaben statt, die das gesamte Spektrum der angewandten pflanzenbaulichen Forschung abdecken. Dazu zählt die Prüfung neuer Sorten, die Entwicklung umweltgerechter Düngesysteme oder nachhaltiger Strategien im Pflanzenschutz sowie die Erprobung optimierter Fruchtfolgen und Verfahren der Bodenbearbeitung.
Nischen wie Heil- und Gewürzpflanzen werden ebenso bearbeitet wie Zukunftsthemen im Bereich der landwirtschaftlichen Nutzung wiedervernässter Moore. Die Güter arbeiten sowohl nach den Kriterien des konventionellen als auch des ökologischen Landbaus. Mit modernster Technik werden auf den Versuchsstationen Daten gewonnen, als Grundlage für eine unabhängige Beratung zum Wohle der Landwirte und Verbraucher. Das Ziel ist, die Erzeugung hochwertiger Nahrungs- und Futtermittel sowie nachwachsende Rohstoffe mit der Erhaltung und nachhaltigen Nutzung unserer Lebensgrundlagen Boden, Wasser und Luft in Einklang zu bringen.

Aktuelles

Versuchsstation Karolinenfeld
Moorwiedervernässung mit einfachen Mitteln

2022-10-20-Freising-Billigverschluss

Billigverschluss

In Ergänzung zur Wasserstandsregelung über Pump- und Anstauschächte auf den Versuchsflächen des Moorbewi-Projektes erprobt die Mannschaft der VS Karolinenfeld eine einfache und kostengünstige Maßnahme zur regelbaren Anhebung des Grundwasserstandes.  

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Versuchsstation Straßmoos

Bei den Bayerischen Staatsgüter starten 28 Jugendliche ins neue Ausbildungsjahr – darunter Landwirte, Tierwirte, Pferdewirte und Hauswirtschafterinnen. In der Versuchsstation Straßmoos fängt ein Auszubildender im Ausbildungsjahr 2022/2022 an. Bewerber und Bewerberinnen für das Ausbildungsjahr 2023/2024 können sich gerne unter strassmoos@baysg.bayern.de melden.

Ausbildung bei den Bayerischen Staatsgütern

Versuchsstation Karolinenfeld

Das Energiesparfestival Synergie am
24. September 2022, 11.00 – 17.00 Uhr,
rund ums Rathaus Kolbermoor

Auf der Website der Versuchsstation Karolinenfeld geht es weiter... Externer Link

Versuchsstation Straßmoos - Versuchsführung

Führung durch Versuchsstationsleiter R. BeckZoombild vorhanden

Führung durch Versuchsstationsleiter R. Beck

Am Freitag 22.07. fand auf der Versuchsstation Straßmoos die alljährliche Führung über die Kartoffelversuche statt. Fast 40 Teilnehmer, überwiegend Berater von Züchter- oder Vertriebsfirmen, aber auch interessierte Landwirte konnten an den Pflanzenbeständen und an eigens ausgegrabenen Knollen die agronomischen Eigenschaften neuer und bewährter Sorten in Augenschein nehmen.

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Staatsgut Freising - TVA-Besprechung 2022

Freising-TVA-FeldbesprechungZoombild vorhanden

Freising-TVA-Feldbesprechung

Nach zweijähriger Corona-Zwangspause fand im Juni wieder eine TVA-Besprechung statt, eine gemeinsame Veranstaltung der LfL und der BaySG. Ein Schwerpunkt lag auf der Bewertung der Arbeitsqualität des neuen Maissägerätes. Dazu trafen sich die Teilnehmer auf den Maisversuchen Frontenhausen des VZ Ostbayern. Die einhellige Meinung der Versuchsansteller war, dass das neue Maissägerät hervorragend arbeitet, Fehlstellen oder Doppelbelegungen sind zu vernachlässigen.
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TVA BesprechungZoombild vorhanden

TVA Besprechung

Die Möglichkeit, Maisversuche ohne Abgrenzen der Netto-Parzellen anzulegen, stellt eine echte Einsparung von Arbeitszeit dar. Für die Mitarbeiter der BaySG, die mit viel Einsatz das Maissägerät zum Laufen gebracht haben, gab es von den Versuchsanstellern ein dickes Lob.

In der internen Besprechung wurde ein dichtes Programm abgearbeitet, Themen waren u.a. die Öffentlichkeitsarbeit oder Neuerungen bei der Abrechnung der Versuchsentschädigung. Breiten Raum nahm wie immer die Sammlung von Ideen zur Verbesserung der Technisierung ein, dazu wurde u.a. die Eigenbaulösung eines pneumatischen Streuers vorgestellt.
Am zweiten Tag wurde der Standort Ruhstorf besichtigt. Die Mitarbeiter der LfL stellten die Arbeitsweise des Feldhäcksler mit NIRS-Technik vor, gaben Einblicke in neue Ansätze zur Feldrobotik und in einem abschließenden Vortrag gab Herr Fleißner einen allgemeinen Überblick über die Aktivitäten der verschiedenen Arbeitsgruppen, die in Ruhstorf tätig sind.

Staatsgut Freising - Neuer Parzellenmähdrescher

Übergabe Parzellenmähdrescher Zoombild vorhanden

v.l. Dr. E. Sticksel, Geschäftsführer A. Dippold

Am 03. Juni diesen Jahres war es soweit: rechtzeitig zur Ernte der Wintergerste wurde der neue Parzellenmähdrescher ausgeliefert. Anfang 2021 war die Entschei-dung gefallen, dass die BaySG einen Parzellenmähdrescher beschaffen, der ge-meinsam von BaySG und LfL am Standort Freising eingesetzt wird. Unter der Leitung von Herrn Lutz, Technikkoordinator bei den BaySG, fanden zahlreiche Abstimmungsgespräche mit den Mitarbeitern der LfL statt, um die Anforderungen an den neuen Mähdrescher festzulegen.
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Im Juni 2021 stand das endgültige Leistungsverzeichnis fest, das Vergabeverfahren wurde von der Zentralen Vergabestelle der Füak abgewickelt. Das Rennen um die Ausschreibung hat ein Fabrikat der Firma Zürn Harvesting GmbH gewonnen, der Zürn 150. Wichtige Anforderungen, die die Maschine erfüllen muss, sind die vermi-schungsfreie Beerntung von Sortenversuchen, der universelle Einsatz in Getreide, Leguminosen und Raps und selbstverständlich die genaue Bestimmung der Parzel-lengewichte. Bei der Beprobung, die staub- und lärmgeschützt in der Kabine erfolgt, ist sichergestellt, dass eine repräsentative Probe über die ganze Parzelle entnom-men wird. Weitere Anforderungen waren robuste Verarbeitung, genügend Leistung, problemlose und kostengünstige Ersatzteillieferung und die einfache Wartung. Zur Entlastung des Bedienpersonals ist der Ablauf des Druschs vom Senken des Mäh-tischs bis zur Reinigung der Abscheidevorrichtung programmierbar gestaltet. Eine ergonomisch ausgestatte, klimatisierte Kabine gehört heute zum Standard. Der Mähdrescher verfügt über eine Erntesoftware, die den Druschvorgang lückenlos dokumentiert. Dabei werden die Parzellenerträge den einzelnen Versuchsgliedern automatisch gemäß der vorgegebenen Feldpläne zugeordnet. In der Kabine werden Probenetiketten ausgedruckt und die Laborproben abgefüllt, dabei sind je nach Fra-gestellung unterschiedliche Probengrößen wählbar.

Nach der Auslieferung Anfang Juni erfolgte eine intensive Einweisung in die Bedie-nung der Maschine, die Maschinensteuerung und die Erntesoftware. Die ersten Einsätze in den Wintergerstenversuchen verliefen reibungslos. Herr Schuhbauer von der LfL, der die ersten Druschtage absolviert hat, ist sehr angetan von der neu-en Maschine. „Für mich als Fahrer ist die komfortable Kabine ein echter Fortschritt. Die Belastung durch Staub, Hitze und Lärm ist spürbar geringer. Die wirklich kom-fortable Bedienung entlastet mich deutlich, das Arbeiten nach Feldplänen ist zudem weniger fehlerträchtig.“

Eine Besonderheit zeichnet den neuen Mähdrescher aus: es ist der erste Parzel-lenmähdrescher bei den BaySG, der mit einem Nahinfrarot-Spektrometer (NIRS) ausgerüstet wird. Die NIRS-Technologie erlaubt die Bestimmung der Kornfeuchte während des Druschs und erspart so zeitaufwändige Nacharbeiten. Zusätzlich soll der NIRS-Sensor auch Inhaltstoffe wie den Proteingehalt bei Getreide bestimmen. Wenn dies mit ausreichender Genauigkeit gelingt, können Laborarbeiten eingespart werden, auch eine Vorab-Auswahl von intensiver zu beprobenden Versuchsgliedern ist dann denkbar.