Pflanzenschutzmittel einsparen im Maisanbau

ein Traktor fährt mit einer Hacke über ein Maisfeld

An der Versuchsstation Frankendorf testen die Bayerischen Staatsgüter den Einsatz von Bandspritzung und Hacktechnik im Maisanbau. Ziel ist es, Pflanzenschutzmittel gezielt einzusetzen und die Aufwandmenge deutlich zu reduzieren.

Bei der Bandspritzung wird das Pflanzenschutzmittel nur direkt über der Maisreihe ausgebracht. Die Flächen zwischen den Reihen bleiben unbehandelt und werden mechanisch mit der Hacke bearbeitet. So lassen sich im Vergleich zu einer flächigen Behandlung bis zu zwei Drittel der Pflanzenschutzmittel einsparen und der Boden wird belüftet:

Die Methode bringt jedoch auch einen höheren Arbeitsaufwand mit sich. Durch die geringere Arbeitsbreite und mehr Überfahrten ist deutlich mehr Arbeitszeit einzuplanen. Außerdem muss mit geringeren Arbeitsgeschwindigkeiten gefahren werden.

Die Versuche in Frankendorf zeigen zudem, dass Bandspritzen und Hacken nicht gleichzeitig durchgeführt werden sollten. Zum einen ist die Terminplanung schwierig, zum anderen kann die Staubentwicklung beim Hacken die Wirkung der Pflanzenschutzmittel beeinträchtigen. Für eine gute Wirkung empfiehlt sich deshalb ein zeitlicher Abstand zwischen den Arbeitsgängen.

Die Untersuchungen sind Teil der Maisversuche an der Versuchsstation Frankendorf. Dort werden verschiedene Verfahren zur Reduktion von Pflanzenschutzmitteln unter Praxisbedingungen getestet.

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