Bildung

Ausbildung

Schwerpunktlehrgang I - zweites Ausbildungsjahr

Aufbauend auf die im Grundlehrgang vermittelten Kenntnisse soll der Schwerpunktlehrgang I weitere Fertigkeiten im Maschinenmelken und der Qualitätsmilcherzeugung sowie Einblicke in die Milchpreisberechnung bringen. Dazu kommt die Fähigkeit, Kälber, Rinder und Milchkühe gesund und leistungsbezogen zu füttern. Im Zuchtbetrieb wird grundsätzliches Wissen theoretisch und praktisch zu Brunst, Trächtigkeit, Geburtshilfe, Herdenmanagement und Tierbeurteilung vermittelt. Weiterhin sind in diesem Lehrgangsmodul die Qualitätssicherungssysteme bei Milch und Fleisch, Einblick in das Futtermittelrecht und Verständnis für die Notwendigkeit der Klauenpflege wesentlicher Bestandteil. Dieser Lehrgang schließt mit einer Lernzielkontrolle ab.

Schwerpunktlehrgang II - drittes Ausbildungsjahr

Basierend auf dem Grundlehrgang und dem Schwerpunktlehrgang I werden im Schwerpunktlehrgang II weiterführende Fertigkeiten und Kenntnisse durch Fachunterricht, Demonstration und soviel praktische Unterweisung wie möglich vermittelt. Wichtige Kenntnisse über unsere Milchkuhhaltung und Jungtieraufzucht stellen wir in anschaulicher Form in Theorie und Praxis dar. Besonderen Wert legen wir dabei auf Tierwohl und Tiergesundheit und das erforderliche Wissen und notwendige Gefühl, unsere Tiere verantwortungsvoll und gut zu betreuen. Dazu kommt die Vertrautheit mit den Ergebnissen der Leistungsprüfung, die Fertigkeit in deren Auswertung und die praktische Umsetzung im Herdenmanagement. Für uns ist es wichtig, unsere jungen Landwirte so auszubilden, dass sie die Fähigkeit: "das Auge des Herrn füttert sein Vieh" mit Freude entwickeln und weiter für sich selbst schulen. Wir binden dabei die im Eingang genannten digitalen Hilfsmittel (Kuhortung, Aktivität, Wiederkausensorik, …..) aktiv mit ein.

Bildungsprogramm Landwirt

Dieser Lehrgang ist inhaltlich mit den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten abgestimmt, die das Bildungsprogramm Landwirt durchführen. Der Schwerpunkt des Lehrgangs liegt in der Vermittlung der praktischen Umsetzung von theoretischen Inhalten, die bereits im Rahmen des Bildungsprogramms erarbeitet wurden.

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Angehende Dorfhelferinnen der Landwirtschaftsschule Pfaffenhofen lernen im eigenen Betrieb erzeugte Produkte durch Verarbeitung zu veredeln. Schwerpunkt des Lehrgangs ist die praktische Selbsttätigkeit der Schülerinnen.

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Landwirtschaftliches Praktikum für Veterinärstudenten der Freien Universität Berlin
Ziel ist das Kennenlernen landwirtschaftlicher Praxis und das Erlangen berufspraktischer Erfahrungen sowie die Vermittlung grundlegender, praktischer Kenntnisse im Bereich Landwirtschaft, insbesondere Tierzucht und Tierhaltung durch die Möglichkeit der Durchführung praktischer Ausbildungsbestandteile am Staatsgut Almesbach im Rahmen eines 70-stündigen Praktikums innerhalb von zwei aufeinander folgenden Wochen.

Ausbildungsinhalte des landwirtschaftlichen Praktikums gemäß § 23 Abs. 1 Nr. 3 und Abs. 2 TAppV für Studierende der Veterinärmedizin am Staatsgut Almesbach

  • Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse im Bereich Landwirtschaft, Tierzucht und Tierhaltung
  • Die Studierenden erlangen berufspraktische Erfahrungen in der Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere.
  • Die Studierenden erlangen Kenntnisse im Umgang mit monogastrischen Nutztieren (vorzugsweise Schwein, auch Nutzgeflügel und Pferd möglich).Die Studierenden erlangen Kenntnisse im Umgang mit Wiederkäuern (vorzugsweise Milchrind, auch Mastrind, Büffel, Schaf und Ziege möglich).
  • Die Studierenden erkennen die Tätigkeitsschwerpunkte im betrieblichen Arbeits-ablauf.
  • Die Studierenden erwerben grundlegende Kenntnisse zu Arbeitsabläufen in der Nutztierhaltung.
  • Die Studierenden informieren sich über die Ansprüche der Nutztiere an die Haltungsumwelt.

Die Studierenden erlangen Grundkenntnisse zu:

  • Haltungsformen und Stallbau
  • Verfahren der landwirtschaftlichen Tierhaltung
  • Herdenmanagement
  • Tierkennzeichnung und Dokumentation
  • Produktgewinnung und -behandlung
  • Futtermittel, Fütterungsverfahren und -strategien
  • Nährstoffcharakteristik, Futtermittelbewertung
  • Futterbedarf und Leistung
  • Zuchtmethoden und Elementen der Züchtungsplanung
  • Reproduktionsmanagement
  • Jungtieraufzuchtformen
  • Leistungsprüfung und Zuchtverfahren
  • Tiergesundheitsprophylaxe
  • Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung
  • Umwelt- und Ressourcenproblemen
  • rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere zu
    - Tier- und Umweltschutz,
    - Futtermitteleinsatz und -handel,
    - Tierzucht und Nutztierhandel sowie
    - Sicherung der Produktqualität
  • Die Studierenden führen Tagesprotokolle zum arbeitstäglichen Ablauf.
  • Die Studierenden erstellen betriebs-bzw. verfahrensbezogene Erfahrungsberichte (Praktikantenbericht) zu den aufgeführten thematischen Schwerpunkten
Staatlich Höhere Landbauschule

Die HLS bereitet Absolventen von Landwirtschaftsschulen gezielt und praxisnah auf ihre unternehmerische Tätigkeit auf dem landwirtschaftlichen Betrieb vor. Nach erfolgreichem Abschluss führen diese die Berufsbezeichnung "Staatlich geprüfte/r Agrarbetriebswirt/in". Gefragt sind Absolventen der HLS auch in Wirtschaft und Verwaltung, wo sie attraktive Einkommensmöglichkeiten finden.

Infos zur HLS Externer Link

Weiterbildung

Grundkurs Klauenpflege

Ziel der Qualifikation ist es, klauenpflegerische Arbeiten fachgerecht und unter Beachtung der Ansprüche des Tieres durchführen zu können. Dazu gibt in Almesbach verschiedene Kurse.

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Staatlich geprüfter Klauenpfleger

Die Qualifikation zum geprüften Klauenpfleger kann der Grundstock für ein eigenständiges Unternehmen oder ein zweites Standbein für einen landwirtschaftlichen Betrieb darstellen. Gut ausgebildete Klauenpfleger sind in Bayern Mangelware. Obwohl vor allem größere Milchbetriebe diese Dienstleistung zunehmend in Anspruch nehmen und die Nachfrage steigt, ist dieser Weg für eine Existenzgründung kaum im Blickfeld.
Die Ausbildung besteht aus 4 Modulen aus je 3 Tagen, in denen Theorie und Praxis vermittelt werden, und einer Abschlussprüfung. Neben den fachlichen Themen rund um die Klaue werden auch Inhalte zu Betriebswirtschaft und Marketing vermittelt.

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Sachkundelehrgang Gehegewildhalter

Diesen Sachkundelehrgang nach § 7 Waffengesetz, §§ 5 und 11 Tierschutzgesetz und § 4 Tierschutzschlachtverordnung muss jeder Gehegebetreiber nachweisen. Lehrgänge finden jeweils Frühjahr und Herbst statt. Der Lehrgang beinhaltet auch die erforderlichen theoretischen Teile der Verordnung (EG) 1099/2009 Töten von Gehegewild mittels Kopfschuss und Entbluten (Theorie)

Bei Fragen zur Gehegegründung und Bewirtschaftung kontaktieren Sie bitte Ihren zuständigen Fachberater:

Verband der landwirtschaftlichen Gehegewildhalter in Bayern Externer Link

Betriebliche Ausbildung

In Almesbach werden jährlich 5 Stellen zur betrieblichen Ausbildung im Bereich Landwirtschaft angeboten. Voraussetzung ist der qualifizierende Mittelschulabschluss. Sie können das 1. oder das 2. betriebliche Ausbildungsjahr absolvieren. Die Schwerpunkte liegen in den Arbeitsbereichen Milchviehhaltung, Jungrinderaufzucht, Mutterkuhhaltung, Außenwirtschaft, Ackerbau Grünland, Gehegewildhaltung und alternative Energiegewinnung.
Selbstständiges Arbeiten wird gefördert und gefordert. Außerdem sollten Sie flexibel und teamfähig sein. Sie schließen die Ausbildung im staatl. anerkannten Ausbildungsberuf Landwirt/-in ab. Um diesen Bereich und Almesbach näher kennenzulernen besteht die Möglichkeit, ein einwöchiges Schnupperpraktikum zu absolvieren. Bei Interesse bewerben Sie sich bitte schriftlich, per Mail oder telefonisch in Almesbach

Betriebsleiter und Ausbilder Landwirtschaft
Andreas Kiener
Almesbach 1
92637 Weiden
Tel.: 089/6933442-316
E-Mail: Andreas.Kiener(at)baysg.bayern.de

In Almesbach werden jährlich 1 Stelle zur betrieblichen Ausbildung im Bereich Hauswirtschaft angeboten. Voraussetzung ist der Abschluss der Mittelschule oder des Qualifizierenden Mittelschulabschlusses oder nach Abschluss der Mittleren Reife.
Die Ausbildung zur Hauswirtschafterin dauert in der Regel drei Jahre und wird als duale Ausbildung angeboten, bei der die Lehrlinge vom 1. Ausbildungsjahr an im Betrieb mitarbeiten und außerdem die Berufsschule besuchen. Der Berufsschulunterricht findet als Blockunterricht statt.
Innerhalb der drei Ausbildungsjahre kann zusätzlich die Qualifikation zur Assistentin für Ernährung und Versorgung erworben werden.

Sie werden in allen relevanten Ausbildungsbereichen sowie bei Zwischen- und Abschlussprüfung durch ein gut ausgebildetes, junges Team eingewiesen, geschult und unterstützt. Sie sammeln ein breites Spektrum an Praxiserfahrung, da Sie bei sämtlichen Veranstaltungen und Events mitwirken und verschiedene Dienste (Küche, Wäsche, Reinigungsaufgaben) und Schichtarbeitszeiten kennen. Selbständiges Arbeiten wird gefordert und gefördert!

Um diesen Bereich und Almesbach näher kennenzulernen, besteht die Möglichkeit, ein Schnupperpraktikum zu absolvieren. Bei Interesse bewerben Sie sich bitte schriftlich, per Mail oder telefonisch in Almesbach, Ansprechpartnerin ist Leiterin der Hauswirtschaft Kerstin Bauer.

Leiterin Hauswirtschaft und Ausbilderin
Kerstin Bauer
Almesbach 1
92637 Weiden
Tel.: 089/6933442-312
E-Mail: Kerstin.Bauer(at)baysg.bayern.de