Staatsgut Grub
Bildung

Aktuelle Meldungen 2022

Die FOS zu Besuch in Grub

Eine engagierte Klasse Zoombild vorhanden

Eine engagierte Klasse

Am Tag vor den Pfingstferien besuchte eine Klasse der FOS München mit Lehrer Jussi Müller im Rahmen einer Exkursion das Staatsgut Grub. An der FOS ist die Ausbildungsrichtung Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie angesiedelt. Diese Fachrichtung stößt aktuell bei jungen Leuten auf großes Interesse. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der fachpraktischen Ausbildung. Hierfür nimmt das Staatsgut Grub regelmäßig Praktikanten/innen auf. Die fachpraktische Ausbildung findet in Blockform statt. Die Praktikumsblöcke dauern in der Regel zwei Wochen und wechseln mit der Schulphase (auch zweiwöchig) ab. Der Wechsel von Theorie und Praxis bietet vor allem im fachtheoretischen Unterricht die Möglichkeit, auf praktische Kenntnisse und Fähigkeiten zurückzugreifen. Daneben bietet die fachpraktische Ausbildung eine Orientierungshilfe für die Berufsfindung und eine erste Begegnung mit der Arbeitswelt. Mit der fachpraktischen Ausbildung sollen auch die Fähigkeiten gefördert werden, im Team zu arbeiten, Probleme zu erkennen und Arbeit selbst zu organisieren. Im ersten Teil des Vormittags führte der Koordinator für Rinderhaltung Wolfgang Müller die interessierte Gruppe in seiner engagierten Art durch die Stallungen am Standort und berichtete über viel Wissenswertes zum Thema Rind. Nach einer kurzen Brotzeitpause mit Joghurt in den verschiedensten Geschmacksrichtungen, den die Molkerei Weihenstephan dankenswerterweise gesponsort hatte, lernten die 14 jungen Damen und Herren das vielfältige Energiekonzept des Betriebes, sehr bildlich vorgestellt und demonstriert von Energiekoordinator Philipp Purucker, kennen. Gibt es einen besseren Übergang in die wohlverdiente Ferienzeit?
Mit der Kuh auf du

Mit der Kuh auf du

Die Übung Ist Vorbei
Das "Bildungsprogramm Landwirt", kurz BiLa-Programm, richtet sich an landwirtschaftliche Unternehmer und Unternehmerinnen, die einen außerlandwirtschaftlichen Beruf erlernt haben und ihren eigenen Betrieb im Nebenerwerb weiterführen möchten. Ein Großteil der Teilnehmenden nutzt diesen Weg um über § 45, Abs. 2 BBIG einen ordentlichen Berufsabschluss „Landwirt“ nachzuholen. Ein zentrales Grundlagenmodul im Rahmen dieser Ausbildung ist der Lehrgang Tierschutz beim Transport und beim Nottöten. Dieses Modul setzt sich aus einem theoretischen Teil und einem praktischen Anwendungsteil zusammen.
Mensch Tier Beziehung steht im Fokus

Die Theorie deckte der Koordinator für Rinderhaltung bei BaySG Wolfgang Müller für die 22 BiLa-Teilnehmer/innen vom AELF Fürstenfeldbruck in einem online-Vortrag Anfang Juni ab. Inhalte des 6-stündigen Vortrages waren u.a.

  • Allgemeine Bedingungen für den Tiertransport
  • Rechtsgrundlagen zum Tiertransport und zu den Transportpapieren
  • Bewertung der Transportfähigkeit von Tieren
  • Informationen zu Transportmitteln und Verladeeinrichtungen
  • Planung von Transporten, Führung Fahrtenbuch
  • Pflege und Versorgung der Tiere beim Transport
  • Verhalten der Tiere unter Normal- und Stressbedingungen, Auffälligkeiten erkennen
  • Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit beim Umgang mit Tieren

Zum praktischen Teil trafen sich die landwirtschaftlichen Unternehmerinnen und Unternehmer mit Wolfgang Müller und dem Herdenmanager vom Staatsgut Grub, Herrn Marius Götz am Tag nach Fronleichnam im Staatsgut Achselschwang. Wolfgang Müller erklärte den Teilnehmern/innen die Sinneswahrnehmung der Rinder, das Grundverhalten der Herdentiere, das Ausdrucksverhalten und die Anzeichen von Stress. In der praktischen Demonstration ging er auf die Beruhigungspunkte beim Rind ein, bevor Marius Götz das korrekte Anlegen eines Halfters mit den Anwesenden übte.

Im Anschluss beleuchtete Wolfgang Müller den Achselschwanger Stall in Sachen Unfallschutz und Arbeitssicherheit. Eindrucksvoll demonstrierten die beiden äußerst erfahrenen Ausbilder im nächsten Abschnitt das sogenannte Zonenkonzept. Danach wird ein Tier auf elegante Art und Weise aus der Herde selektiert und ohne jegliche Berührung und vollkommen stressfrei nach der Low Stress Stockmanship-Methode z. B. in den Warteraum und in den Melkstand geleitet. Einen wichtigen Aspekt stellt hierbei die sogenannte Balancelinie dar, die sich auf Höhe der Schulter befindet. Überschreitet man beim Rind die Balancelinie von hinten in Richtung Kopf, so bewegt sich das Tier rückwärts. Überschreitet man die Linie von vorne in Richtung Schwanz, so bewegt sich das Rind vorwärts. Mit dieser Methode kann das Tier ohne Berührung und ohne Hilfsmittel stressfrei bewegt, geleitet und gewendet werden. Wolfgang Müller wies die Damen und Herren darauf hin, dass die Ausweichdistanz der Achselschwanger Herde sehr gering sei, was auf eine gute Mensch-Tier-Beziehung schließen lässt. „Rinder sind das Spiegelbild ihres Umgangs mit dem Menschen“ hob Müller hervor.

Zum Abschluss der gelungenen Praxiseinheit zeigte Marius Götz gekonnt und unter Verwendung dieser Methode das stressfreie Verladen einer Kuh auf den Viehanhänger. Seine eindringliche Botschaft lautete unmissverständlich „In der Ruhe liegt die Kraft“. Sichtlich zufrieden und gestärkt durch viele neue Erkenntnisse verließ die interessierte BiLa-Gruppe das Staatsgut Achselschwang in Richtung wohlverdientes Wochenende.

April

Wertvolle Einblicke in die Bullenmast

Erkundung des StallesZoombild vorhanden

Erkundung des Stalles

In der Karwoche und der darauffolgenden Osterwoche fanden im Versuchs- und Bildungszentrum für Rinderfütterung Achselschwang je ein Rindermastkurs im Rahmen der Überbetrieblichen Ausbildung für Teilnehmer/innen aus ganz Bayern statt. Eine eintägige Exkursion zum Thema Bullenmast führte die jungen Leute in beiden Wochen auch ins Staatsgut Grub. Bereits am Vorabend der Exkursion machte sich der Koordinator für Rinderhaltung Wolfgang Müller auf den Weg nach Achselschwang und schwor die interessierten Gruppen auf die Geheimnisse der Bullenmast ein.

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Usbekistan zu Besuch in Grub

Gäste aus UsbekistanZoombild vorhanden

Gäste aus Usbekistan

Eine 14-köpfige Delegation aus Usbekistan, unter ihnen Chefs und hohe Vertreter der dortigen Veterinär- und Landwirtschaftsverwaltung, statteten am Donnerstag, 07.04.22 dem Staatsgut Grub einen intensiven Besuch ab. Das besondere Interesse der weitgereisten Gästen galt den Fragen der Rinderzucht und -haltung, den Digitalisierungs- und den Weiterbildungsmaßnahmen der Bayerischen Staatsgüter. Kompetenter Begleiter und Ansprechpartner der Delegation war der Gruber Herdenmanager Marius Götz. In Usbekistan werden verschiedenste Getreide-, Gemüse- und Obstsorten angebaut. Besonderer Beliebtheit, auch weit über die Landesgrenzen hinweg, erfreuen sich die usbekischen Kürbisse. Seit einer Reduzierung der Anbauflächen für Baumwolle nimmt der Acker- und Gartenbau zu. Die meisten Agrarprodukte werden direkt auf den lokalen Märkten angeboten und kaum exportiert.

Ein lohnender Abstecher

Die beiden PrüfteamsZoombild vorhanden

Die beiden Prüfteams

Der Leiter der Abteilung „Prüfungen und Kontrollen“ am AELF in Traunstein Roland Tafertshofer hatte am Montag, 04.04.22. zu einer Dienstbesprechung nach Grub eingeladen. Das Sachgebiet Förderkontrollen führt jedes Jahr in den zugeordneten Landkreisen stichprobenartig Kontrollen vor Ort durch. Die Schwerpunkte liegen dabei bei der Überprüfung der Flächen (Größe und Nutzung), der betrieblichen Unterlagen (zum Beispiel Nährstoffbilanz, Bodenuntersuchungsergebnisse etc.) sowie der Prüfung der betrieblichen Auflagen (zum Beispiel Rinderkennzeichnung). Das Sachgebiet Fachrechtskontrollen prüft und kontrolliert laufend die Einhaltung des landwirtschaftlichen Fachrechtes im jeweiligen Zuständigkeitsbereich.

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März

Einblicke in ein innovatives Melken

Besuch Firma Lemmer am Staatsgut GrubZoombild vorhanden

Besuch Firma Lemmer am Staatsgut Grub

Herdenmanager Marius Götz begrüßte am Donnerstag, 31.03.22 elf Außendienstmitarbeiter der Firma Lemmer Fullwood im Staatsgut Grub zu einer speziellen Melktechnik-Führung und erläuterte ihnen ausführlich seine reichhaltigen Erfahrungen mit dem Melkroboter am Standort. Die Gruppe hatte sich im Vorfeld der Führung zu ihrem jährlichen Austausch getroffen. Lemmer Fullwood setzt seit mehr als vier Jahrzehnten auf innovative Lösungen für ein besseres Melken.

Wasser - der vernachlässigte Rohstoff in der Rinderfütterung

Ein wichtiges ThemaZoombild vorhanden

Ein wichtiges Thema

Am Donnerstag, 24.03.22 brannte bis tief in die Nacht das Licht im Büro von Koordinator für Rinderhaltung Wolfgang Müller. Dieser war als Referent zu Gast bei einem Online-Seminar des AELF Abensberg-Landshut. Florian Scharf vom SG 2.3 T - Aufgaben der überregionalen Nutztierhaltung - hatte das Thema „Wasserversorgung im Rinderstall - Tränketechnik und Wasseraufbereitung“ für diese Veranstaltung ausgewählt. Im Laufe des kurzweiligen Abends referierte Jakob Lechner von der HOFRA GmbH über die so entscheidende Wasserhygiene und über mögliche Verfahren zur Tränkewasseraufbereitung. Wolfgang Müller betonte in seinen Ausführungen aus Sicht des Tierhalters und Kuhsignale-Trainers, dass die Wasserversorgung der Milchkühe in der Masse der Fälle vernachlässigt werde und stellte sehr praktisch gehaltene Aspekte und Ideen zur Gestaltung und Anordnung von Tränken den 81 online-anwesenden Praktikern/innen vor. Zahlreiche Bilder mit Situationen rund um die Tränken entführten die Zuschauer zu nächtlicher Stunde noch einmal mitten hinein ins Stallgeschehen. Am Ende waren sich alle Beteiligten einig, dass es an der Tränkewasserversorgung einiges zu überdenken und verbessern gibt.
Großes Interesse

Großes Interesse

Programm

Programm

Bürste an der Tränke

Bürste an der Tränke

Das Wasser schmeckt

Das Wasser schmeckt

Die perfekte Höhe

Die perfekte Höhe

Doppeltränke für Engstellen

Doppeltränke für Engstellen

Sofortige Akzeptanz

Sofortige Akzeptanz

Zusätzliche Tränke im Warteraum

Zusätzliche Tränke im Warteraum

Mangelnde Hygiene

Mangelnde Hygiene

Unbequemes Saufen

Unbequemes Saufen

Februar

„Freiluft-Vorlesung“ im Staatsgut Grub

BegrüßungZoombild vorhanden

Begrüßung

Der interdisziplinäre Masterstudiengang Sustainable Resource Management am Standort Weihenstephan der TU München widmet sich dem nachhaltigen Umgang mit den natürlichen Ressourcen Boden, Wasser, Luft und biologischer Vielfalt. Am Dienstag, 01.02.22 lud der Leiter des Instituts für Landtechnik und Tierhaltung an der LfL Dr. Stefan Neser die Studierenden zu einer „Freiluft-Vorlesung“ ins winterliche Staatsgut Grub ein. Eine gelungene „Kennenlernaktion“ mit vielen interessanten Einblicken in die praktische Landwirtschaft und vor allem die Rinderhaltung, als sehr praxisbetonte Ergänzung zu den in den zahlreichen Vorlesungen vermittelten theoretischen Grundlagen.
Ein Blick in den Trockensteherstall

Ein Blick in den Trockensteherstall

Azubis auf Erfolgskurs

Lineare BeschreibungZoombild vorhanden

Lineare Beschreibung

Im Staatsgut Grub wird auch der Ausbildung der eigenen Lehrlinge großes Augenmerk geschenkt. Gerade in den Wintermonaten dürfen sich die Azubis über betriebsinterne Schulungen freuen. Ein Besuch im Schlachthaus ist da genauso angesagt, wie eine Einführung in das Energiekonzept des Betriebes. Weitere wissenswerte Themen wie die Kuhsignale und ein Aktionstag zur Rindermast vervollständigen das Angebot der engagierten Ausbilder. Kürzlich erhielten die jungen Damen und Herren vom erfahrenen Herdenmanager Marius Götz ein umfassendes und fundiertes Rüstzeug zur Rinderhaltung mit auf ihren weiteren Berufsweg. Die lineare Beschreibung von 2 Jungkühen vor Ort im Stall durfte dabei nicht fehlen. Und alle waren ganz Ohr, denn die nächste (Zwischen-) Prüfung kommt bestimmt!
Lineare Beschreibung einer Jungkuh

Lineare Beschreibung einer Jungkuh

Alle sind ganz Ohr

Alle sind ganz Ohr

Besuch aus Niederbayern

Besuch aus NiederbayernZoombild vorhanden

Besuch aus Niederbayern

Coronabedingt war es einigen Studierenden der Staatl. Höheren Landbauschule Rotthalmünster nicht möglich, den Standort Grub näher kennenzulernen. Deshalb ergriff Lehrerin Lena Baumgartner die Initiative und organisierte am Dienstag, 15. Februar eine Exkursion nach Grub. Der Tag begann mit einer Besichtigung der Baulehrschau an der LfL. Auf über 3.000 m² Ausstellungsfläche können sich Landwirte, Berater, Auszubildende und die interessierte Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Technik und der Baugestaltung in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung informieren. Den Schwerpunkt stellen dabei die Exponate für die Haltung von Rindern und Schweinen dar. Im Anschluss begrüßte der Koordinator für Rinderhaltung bei BaySG Wolfgang Müller die 25 jungen Damen und Herren zu einer Führung durch die Rinderstallungen im Staatsgut Grub. In zwei Stunden, die wie im Flug vergingen, wurde dabei viel Interessantes und Wissenswertes zu den im Staatsgut durchgeführten Versuchen und zur zukunftsorientierten Rinderhaltung allgemein miteinander erörtert und diskutiert. Ein Blick in die Praxis kann doch nie schaden!

Weiterbildung ist bei Praktikern gefragt

Wolfgang Müller in AktionZoombild vorhanden

Wolfgang Müller in Aktion

In Kooperation mit dem Kreisverband Landsberg am Lech des VLF (= Verband für landwirtschaftliche Fachbildung in Bayern e.V.) lud das Versuchs- und Bildungszentrum für Rinderfütterung Achselschwang am Mittwoch, 23.02.22 zu einem Tagesseminar mit dem Thema „Zukunftsorientierte Kälberaufzucht“ ein. Am Vormittag beleuchtete der Koordinator für Rinderhaltung bei BaySG Wolfgang Müller in einem sehr praxisbetonten Vortrag mit vielen interessanten Bildern zahlreiche kleine, aber äußerst entscheidende Stellschrauben und Aspekte, die zu einer Reduzierung der Kälberverluste führen und damit zu einer optimierten Aufzucht beitragen. Ein wichtiges Anliegen war ihm auch eine besser werdende Akzeptanz der Rinderhaltung durch die Verbraucher. Nach einer ausgiebigen Mittagspause in der Achselschwanger Kantine, die alle Teilnehmer/innen zu einem lebhaften Erfahrungsaustausch nutzten, ging es zum Milchviehbetrieb Peter Kaindl ins benachbarte Schöffelding. Am 4. August 2021 wurde der neue Kälberstall der Familie Kaindl mit dem 2. Platz beim „Bayerischen Tierwohlpreis für landwirtschaftliche Nutztierhalter“ für sein Engagement belohnt. Hier dürfen sich die Tiere - eingeteilt in verschiedene Gruppen – altersgerecht entwickeln. Für die ganz Kleinen gibt es einen Auslauf direkt am Stall, der nach Lust und Laune genutzt werden kann, die größeren Tiere haben freien Zugang zur rund drei Hektar großen Weide hinter dem Gebäude. Mittlerweile war zur Gruppe Tierarzt Dr. Günter Heesen aus Markt Schwaben dazugestoßen. Bei einem Stallrundgang vermittelte er den anwesenden Damen und Herren viel Wissenswertes von der Kalbung bis hin zur Aufzucht. Praktische Tipps aus tierärztlicher Sicht durften dabei nicht fehlen. Mit einer regen Abschlussdiskussion bei den Kälberiglus endete schließlich um 16.00 Uhr ein informativer Tag, der den Teilnehmern/innen viel Gelegenheit gab, Fragen zu stellen und sich sowohl mit den Experten als auch mit den Berufskollegen/innen intensiv auszutauschen.
Im Kälberstall von Familie Kaindl

Im Kälberstall von Familie Kaindl

Vorbildliche Kälberhaltung

Vorbildliche Kälberhaltung

Thema des Tages

Thema des Tages

Dr. Heesen in Aktion

Dr. Heesen in Aktion

Im Dialog mit den Praktikern

Im Dialog mit den Praktikern

Ich fühle mich wohl

Ich fühle mich wohl

Praktische Rationskontrolle für Profis

Thema des TagesZoombild vorhanden

Thema des Tages

Das vierte Profi-Seminar - Praxiswissen aktuell im Staatsgut Grub widmete sich der Vielfalt an „Möglichkeiten der praktischen Rationskontrolle im Milchviehbetrieb“. Die Veranstaltung fand ausschließlich vor Ort im Gruber Milchviehstall statt. Praxis pur! Aufgeteilt in 2 Gruppen beschäftigten sich die 15 Damen und Herren sehr intensiv mit den einzelnen Aspekten und brachten in einer lebhaften Diskussion ihre Erfahrungen ein. Mit den verschiedenen Möglichkeiten der Rationskontrolle im Milchviehbetrieb werden die Versorgungslage und das Befinden der Tiere überwacht. Die 4 wichtigsten Kriterien dabei sind die Milchinhaltsstoffe, das Wiederkauverhalten, die Körperkondition und die Kotkonsistenz. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere entscheidende Parameter wie z.B. die TM-Bestimmung der Ration, den Beuteltest der Ration, die Schüttelbox, das Kraftfuttersieb, die Eimer-Wasser-Methode zur Bestimmung der Häckselqualität, die Beurteilung der Kornzerkleinerung in Maissilage, das Auswaschen von Kot, die Inaugenscheinnahme des Futterrests, die Pansenfüllung, die Bauchfüllung, den digitalen Ketosetest und die Erfassung der Pansenbewegungen. Florian Scharf vom AELF Abensberg-Landshut und Wolfgang Müller von den Bayerischen Staatsgütern moderierten das Tagesseminar mit viel Elan und Begeisterung. Wolfgang Müller überraschte die Teilnehmer/innen mit einer neu entwickelten Kotpresse, mit der ein Mistkuchen hergestellt werden kann, an dem abgelesen werden kann, wie die Kuh das Futter verdaut hat. Praxiswissen aktuell!
Beurteilung der Körperkondition

Beurteilung der Körperkondition

Ertasten von Fett- und Gewebeauflagen

Ertasten von Fett- und Gewebeauflagen

Kotpresse

Kotpresse

Programm Florian Scharf

Programm Florian Scharf

Programm Wolfgang Müller

Programm Wolfgang Müller

Wahlpflichtfach Kälberseminar

Eine stattliche TruppeZoombild vorhanden

Eine stattliche Truppe

Der guten Idee von Lehrerin Nadine Tscherntsche hatten es 32 Schüler/innen der Berufsschule Rosenheim zu verdanken, dass sie im Rahmen eines Wahlpflichtfaches zu einem Kälberseminar ins Staatsgut Grub fahren durften. Am Freitag, 11.03. war es dann soweit. Der Koordinator für Rinderhaltung bei BaySG Wolfgang Müller begrüßte die jungen Nachwuchslandwirte im neuen Seminar- und Veranstaltungsraum und stellte in einem interaktiven Vortrag grundlegende Aspekte, aber auch neue Trends und Entwicklungen, den Haltungsbereich betreffend, vor. Ein wichtiger Schwerpunkt war hierbei die paarweise Haltung von Kälbern. Nach der Mittagspause ging es zur Praxis in den vorbildlichen Gruber Kälberstall. Drei Gruppen im Wechsel waren angesagt. Wolfgang Müller erklärte intensiv das Gruber Aufzuchtkonzept und zeigte den jungen Damen und Herren die unterschiedlichsten Beschäftigungsmöglichkeiten, die in jeden Kälberstall Eingang finden sollten. Tierarzt Günter Heesen aus Markt Schwaben beleuchtete auf sehr fundierte Art und Weise die Kälberaufzucht aus tierärztlicher Sicht. Sein Rundgang begann bei den Abkalbebuchten und spannte den Bogen bis hin zur Durchfallproblematik. Herdenmanager Marius Götz gab in seiner Gruppe einen umfassenden Einblick in die Gruber Milchviehherde und verwies auf die zahlreichen digitalen Helfer im Stall. Fast ein wenig erschöpft von den vielen Eindrücken machten sich die Teilnehmer/innen am späten Nachmittag schließlich wieder auf den Weg Richtung Heimat.
Dr. Heesen vor dem Abkalbestall

Dr. Heesen vor dem Abkalbestall

Fachgespräch im Kälberstall

Fachgespräch im Kälberstall

Herr Götz im Gespräch

Herr Götz im Gespräch

„Architekturgeschichte der Tierhaltung: Von der Menagerie zum Viehstall“

Tierwohlstall für KälberZoombild vorhanden

Tierwohlstall für Kälber

Eine Gruppe von 20 Architekturstudierenden um Prof. Dr. Dietrich Erben von der TU München beschäftigte sich im Wintersemester 2021/2022 in einem Seminar mit der „Architekturgeschichte der Tierhaltung: Von der Menagerie zum Viehstall“. Prof. Dr. phil. Dietrich Erben ist seit 2009 Inhaber des Lehrstuhls für Theorie und Geschichte von Architektur, Kunst und Design. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der Kunst- und Architekturgeschichte seit der Frühen Neuzeit, insbesondere in der politischen Ikonographie, der Architekturtheorie und der Geschichte der internationalen Kunstbeziehungen. Als praktisches und lebendiges Anschauungsbeispiel, wie moderne Rinderhaltung heute läuft, besuchten die jungen Damen und Herren am Montag, 24.01.22 im Rahmen einer Exkursion das Staatsgut Grub, wo ihnen der Koordinator für Rinderhaltung Wolfgang Müller wertvolle Einblicke in die zukunftsorientierte Rinderhaltung gab. In zwei kurzweiligen Stunden wurde viel Wissenswertes miteinander ausgetauscht und diskutiert. „Rinderhaltung live“ als gelungene Abrundung und Ergänzung vieler theoretischer Grundlagen im Laufe eines langen Semesters.
Moderner Laufstall

Moderner Laufstall

Auslaufmodell Anbindestall

Auslaufmodell Anbindestall

Praxiswissen aktuell - Kuhsignale

Theorie im neuen SeminarraumZoombild vorhanden

Theorie im neuen Seminarraum

Im Profi-Seminar - Praxiswissen aktuell beschäftigten sich 20 Damen und Herren am Mittwoch, 20. Januar im Staatsgut Grub aktiv und intensiv mit dem sehr aktuellen Thema Kuhsignale mit Schwerpunkt Haltung. Am Vormittag vermittelte dazu der Koordinator für Rinderhaltung Wolfgang Müller in seiner Funktion als zertifizierter Kuhsignale-Trainer in einem interaktiven Vortrag mit vielen nahezu selbsterklärenden Bildern die Grundlagen und das grundlegende Konzept. Anhand von Checklisten erarbeiteten die Teilnehmer/innen am Nachmittag in den praktischen Übungen mit viel Engagement und Elan ein Verbesserungskonzept für die Melkstandherde. Der Betriebsblindheit bei den Kuhsignalen entgegenwirken, das war die Motivation aller, die am Ende des Tages sichtlich zufrieden das Staatsgut Grub Richtung Heimat verließen. Von morgens bis abends wurde das Tagesseminar von einem unermüdlichen Filmteam des Bayerischen Fernsehens begleitet, das in der Sendereihe „Unser Land“ am 28. Januar über die Veranstaltung berichten wird.
Beobachtung ist alles

Beobachtung ist alles

Das Filmteam in Aktion

Das Filmteam in Aktion

Das Fernsehen immer präsent

Das Fernsehen immer präsent

Hautnahe Einblicke

Hautnahe Einblicke

Mitten im Stall

Mitten im Stall

Praktische Übungen am Nachmittag

Praktische Übungen am Nachmittag

„Unser Land“ im Kälberstall

„Film ab“ hieß es am zweiten Donnerstag im Januar im Kälberstall des Staatsgutes Grub. „Unser Land“ - Moderator Florian Kienast interviewte den Koordinator für Rinderhaltung Wolfgang Müller zu wichtigen Fragen einer zukunftsorientierten Kälberhaltung, die dem Tierwohlgedanken unserer Tage, aber auch der Arbeitsplatzqualität im modernen landwirtschaftlichen Betrieb Rechnung trägt. Und die Kälber genossen sichtlich vergnügt diese willkommene Abwechslung und hielten das Kamerateam in Atem.

Aktuelle Meldungen 2021

Eine tierartübergreifende Begegnung

Arbeitsgruppe Schweinehaltung der LfLZoombild vorhanden

Arbeitsgruppe Schweinehaltung der LfL

Am Dienstag, den 07.Dezember besuchten 5 Damen und Herren der Arbeitsgruppe Schweinehaltung vom Institut für Landtechnik und Tierhaltung an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und stationiert an den Standorten Grub und Schwarzenau, das Versuchs- und Bildungszentrum für Rinderhaltung Staatsgut Grub. Der Koordinator für Rinderhaltung bei BaySG Wolfgang Müller führte die wissbegierigen Damen und Herren in zwei sehr kurzweiligen Stunden durch alle Stallungen und beantwortete auf engagierte Art und Weise viele wichtige Fragen zum aktuellen Versuchsgeschehen und zur modernen und zukunftsorientierten Rinderhaltung.
Abendstimmung in Grub

Abendstimmung in Grub

Kuhsignale online unterwegs

HauptvortragZoombild vorhanden

Hauptvortrag

Am Mittwoch, den 08.Dezember fand der traditionelle Milchviehtag des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Holzkirchen statt. Aus Gründen Corona in Form einer Online-Infoveranstaltung. Doch der Zuspruch war gewaltig. Um die 100 Interessenten lauschten nach der Begrüßung durch den Behördenleiter Christian Webert und durch den Bereichsleiter Landwirtschaft Peter Nawroth im ersten Vortrag den Ausführungen von Fachberater Josef Schmalzbauer vom AELF Holzkirchen und dem Fütterungsberater Anton Huber vom LKV zum Thema „Aktuelle Grundfutterergebnisse – was ist in der praktischen Fütterung zu beachten?“ Auf sehr anschauliche Art und Weise ließen die beiden Referenten das vergangene, besondere „Grundfutterjahr 2021“ noch einmal Revue passieren und gaben den Praktikern wichtige Tipps für die Rationsgestaltung mit auf den Weg in die nächsten Wochen und Monate. In den anschließenden beiden Stunden beschäftigte sich der Koordinator für Rinderhaltung bei den Bayerischen Staatsgütern Wolfgang Müller mit Sitz im Staatsgut Grub mit den „Kuhsignalen - Gesehen mit den Augen einer Kuh“. In seinem lebendigen und sehr informativen Vortrag und unterstützt mit vielen Bildern, führte Wolfgang Müller die Teilnehmer gleichsam mit offen Augen durch den Stall. Er appellierte an die Zuschauer und -hörer, die eigene Sensorik „hören, sehen, riechen, fühlen“ wieder mehr in den Mittelpunkt der täglichen Stallroutine zu stellen, um damit einer gewissen Betriebsblindheit in Sachen Tierwohl vorzubeugen und um eine neue Sensibilität für das auch gesellschaftspolitisch äußerst relevante Thema zu entwickeln. Jeder Tierhalter ist schließlich per Gesetz zur betrieblichen Eigenkontrolle verpflichtet. Abgerundet wurde der informationsgeladene Vormittag von Beraterin Margarete Kohnert vom AELF Holzkirchen, in deren Händen auch die gekonnte Moderation der Veranstaltung lag, mit Hinweisen auf die unterschiedlichen Möglichkeiten der Dokumentation dieser obligatorischen Eigenkontrolle und auf geplante Veranstaltungen des Amtes im neuen Jahr.
Einladung

Einladung

erstes Thema

erstes Thema

mit Technik ausgestattet

mit Technik ausgestattet

gute Resonanz

gute Resonanz

Praxistipps

Praxistipps

Weihnachtswunsch

Weihnachtswunsch

Ende des Vortrages

Ende des Vortrages

Profiplus - Gut gemischt ist halb verdaut

Im zweiten ProfiPlus-Seminar beschäftigten sich die Teilnehmer/innen mit der Mischration der Milchkühe in Theorie und Praxis. Am Vormittag konfrontierte der Koordinator für Rinderhaltung bei BaySG Wolfgang Müller die Anwesenden in seinem lebendigen Vortrag mit der entscheidenden Frage „Eine perfekt gemischte Ration? Gibt es so etwas?“. Wolfgang Müller zeigte dabei praktische Ansätze und machbare Wege auf, die Mischration zur Optimierung der Pansen- und Tiergesundheit so zu gestalten, dass sie von den Tieren nicht mehr selektiert werden kann. Er stellte in vielen Bildern auch Kuhsignale, das Fressen und die Futteraufnahme betreffend, in den Mittelpunkt seiner Betrachtung. In den zwei Nachmittagsübungen demonstrierte die Landwirtschaftsmeisterin Christina Knoll von BaySG auf sehr gekonnte Art und Weise die Herstellung einer Mischration, die schließlich im Trog der Melkstandherde landete und von der interessierten Zuschauerschar kritisch unter die Lupe genommen wurde. Fütterungsexperte Florian Scharf vom AELF Abensberg/Landshut zeigte den Teilnehmern/innen sehr bildlich die große Bandbreite der Möglichkeiten zur Rationskontrolle auf, die ohne großen Aufwand in der täglichen Stallroutine ihren festen Platz finden sollten. Nachdem bis zum frühen Abend die Vielzahl von Fragen gar nicht abgearbeitet werden konnte, wird sich mit Sicherheit ein weiteres Tagesseminar mit dieser unerschöpflichen Thematik beschäftigen.

ProfiPlus - eine gelungene Premiere

Johannes Kraus bei seinen AusführungenZoombild vorhanden

Johannes Kraus bei seinen Ausführungen

Am Mittwoch, den 27.10. gab es im Staatsgut Grub eine Premiere. Das bayernweit erste ProfiPlus-Tagesseminar der Bayerischen Staatsgüter ging erfolgreich über die Bühne. ProfiPlus-Seminare sind als effiziente und qualitativ hochwertige Weiterbildung für landwirtschaftliche Meister gedacht. Die Veranstaltungen zeichnen sich durch einen hautnahen Praxisbezug, eine sachliche Diskussion von landwirtschaftlichen Themen und einen lebhaften Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe mit landwirtschaftlichen Praktikern aus. Zum ersten Seminar mit dem Thema „Zukunftsorientierte Kälberhaltung“ waren 23 Damen und Herren aus Nah und Fern nach Grub gekommen. Am Vormittag hielt Johannes Kraus von der Tierhaltungsschule in Triesdorf einen sehr informativen und mitreißenden Vortrag „Mit Vollgas zu gesunden Kälbern“ und gab den Teilnehmern zahlreiche wertvolle Impulse und Anregungen für eine erfolgreiche Kälberaufzucht an die Hand. Der praktische Tierarzt Dr. Günter Heesen aus Markt Schwaben führte mit den Teilnehmern am Nachmittag im Gruber Kälberstall sehr engagiert und leidenschaftlich den Gesundheitscheck bei Kälbern durch und der Koordinator für Rinderhaltung bei BaySG Wolfgang Müller arbeitete intensiv die Tierwohl-Aspekte für Kälber heraus und demonstrierte diese auf sehr anschauliche Art und Weise vor Ort. Eine rundherum gelungene Premiere, die noch viele interessante und lehrreiche Veranstaltungen erwarten lässt. Die nächsten Themen und Termine finden Sie im Weiterbildungsportal auf dieser Website.
Die Zuhörer lauschen gespannt

Die Zuhörer lauschen gespannt

Herzlich willkommen!

Frau Waibl im KälberstallZoombild vorhanden

Frau Waibl im Kälberstall

Am Donnerstag, den 16.09. begann Frau Leonora Waibl ihre fachpraktische Ausbildung im Staatsgut Grub. Frau Waibl besucht die Staatliche Fachober- und Berufsoberschule München mit der Ausbildungsrichtung Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie und hat sich deshalb für ein Praktikum im Rinderbereich des Versuchs- und Bildungszentrums für Rinderhaltung entschieden. Bis einschließlich Februar wechseln sich jeweils 2-wöchige Phasen von Schule und Praktikum ab. Eine gelungene Kombination von Theorie und Praxis!
Ziele des Praktikums

Die wichtigsten Ziele des Praktikums liegen darin, den Praktikanten/innen
einen ersten Kontakt mit dem Berufsleben zu ermöglichen.
konkrete Vorstellungen und praktische Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln.
einen Betrieb, eine Behörde oder sonstige Einrichtung als Institution mit ihrem organisatorischen Aufbau und ihren Aufgabenbereichen näher zu bringen.
die Notwendigkeit von Interesse, Zuverlässigkeit, Eigeninitiative, Pünktlichkeit etc. für den Praktikumserfolg im Betrieb aufzuzeigen.

Wir wünschen Frau Waibl von Herzen viele interessante Erfahrungen und bleibende Eindrücke in unserem Betrieb.

Frau Waibl

Frau Waibl

Beobachtung als Schlüssel zum Erfolg

Bei der BeobachtungZoombild vorhanden

Bei der Beobachtung

Am 31. August trafen sich 12 Damen und Herren des Arbeitskreises „Melkroboter Mittelfranken“ von LKV-Fütterungsberaterin Heike Diez im Gasthof Bergwirt in Schernberg bereits zum zweiten Mal zu einem Kuhsignale Workshop. Während beim ersten Treffen im Dezember 2019 im Theorieteil der Schwerpunkt der Betrachtung auf der Haltung lag, wurde an diesem Tag der Fokus auf die Fütterung gelenkt. Aufmerksam lauschten die Anwesenden am Vormittag den sehr praktisch gehaltenen Ausführungen des zertifizierten Kuhsignale-Trainers Wolfgang Müller, der als Koordinator für Rinderhaltung bei den Bayerischen Staatsgütern (BaySG) tätig ist, und gerne in die Gegend von Ansbach gekommen war. Wolfgang Müller konfrontierte die Mitglieder des Arbeitskreises in einem interaktiven Vortrag mit einer Fülle von Situationen und Fragen rund um die Fütterungssignale und stellte sich der lebhaften Diskussion aller Beteiligten. Leider war der Vormittag wieder einmal viel zu kurz, um das Thema erschöpfend behandeln zu können. Nach dem reichhaltigen Mittagessen ging es zum praktischen Teil in den nahegelegenen Milchviehstall eines Arbeitskreismitgliedes. Die Herde bestand aus 125 Fleckviehkühen und war auf einen älteren und einen neueren Stallbereich verteilt. Die Kühe im älteren Stallbereich werden im Melkstand gemolken, im angebauten Stall steht ein AMS zur Verfügung. Schon beim Betreten der Stallungen zur Bearbeitung der Checklisten fiel den Teilnehmern durch genaues Beobachten auf, dass der ältere Stallteil von den Kühen mit Blick auf die Liegeboxenbelegung eine deutlich bessere Akzeptanz fand. Der über den gesamten Stall nach Süden angebaute Laufhof mit überdachten Liegeboxen war bei angenehmen Außentemperaturen erstaunlicherweise komplett leer. Was für ein Phänomen? Beim genaueren Hinschauen bzw. Hinriechen hatten die Teilnehmer/innen der Fortbildung am Ende eines intensiven Nachmittags schnell die treffende Antwort gefunden. Äußerst interessiert verfolgte der engagierte Betriebsleiter und seine Familie schließlich die Zusammenfassung der erarbeiteten Erkenntnisse und Empfehlungen. Und so dürfen sich die 125 Fleckviehdamen wahrscheinlich schon bald über kleine Änderungen im Stall freuen und danken es ihrem Landwirt mit mehr Wohlbefinden und höherer tierischer Leistung, ganz gemäß der Formel: Happy cows = happy farmers!
Bearbeitung der Checklisten

Bearbeitung der Checklisten

Keine Akzeptanz durch die Kühe

Keine Akzeptanz durch die Kühe

Unbenutzte Liegeboxen

Unbenutzte Liegeboxen

Befähigungsnachweis für Nutztiertransporte

Die BiLa-TeilnehmerZoombild vorhanden

Die BiLa-Teilnehmer

Am letzten Mittwoch im Juli absolvierten die BiLa-Teilnehmer/innen des AELF Ebersberg-Erding ihr Modul „Tierschutz beim Tiertransport“. Seit dem Januar 2008 sieht die neue EU-Verordnung über den Schutz von Tieren beim Transport nicht nur eine Zulassung, sondern auch einen Befähigungsnachweis vor, wenn Tiere im Rahmen einer wirtschaftlichen Tätigkeit über Entfernungen von mehr als 65 Kilometer transportiert werden. Daher wird dieser Befähigungsnachweis auch für viele Landwirte/innen und Nebenerwerbslandwirte/innen mit Berufserfahrung, jedoch ohne landwirtschaftlichen Berufsabschluss, Pflicht.
Diese Zulassung muss vom zuständigen Veterinäramt erteilt werden. Hierfür ist ab dem Jahr 2018 der Nachweis an der Teilnahme an einem Lehrgang zum „Tierschutz beim Tiertransport“ mit insgesamt 12 Stunden erforderlich. Davon sind 9 Stunden für theoretische Lehrinhalte und 3 Stunden für praktische Lehrinhalte vorgesehen. Der theoretische Teil für die Erdinger Damen und Herren fand am Amt in Erding statt. Zum praktischen Teil, der von Roland Dengler von der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft SVLFG sehr engagiert moderiert wurde, öffnete das Staatsgut Grub mit seinen vielfältigen Möglichkeiten die Stalltüren.
Anlegen eines Halfters

Anlegen eines Halfters

Perfektes Maulhalfter

Perfektes Maulhalfter

Sorgsame Kontaktaufnahme

Sorgsame Kontaktaufnahme

Stressfreies Treiben

Stressfreies Treiben

Bereit zum Verladen

Bereit zum Verladen

Stressfreies Verladen

Stressfreies Verladen

Fast geschafft

Fast geschafft

Geschafft

Geschafft

Das Tier im Blick

Im Gruber MilchviehstallZoombild vorhanden

Im Gruber Milchviehstall

Mitte Juli besuchten 13 junge Damen und Herren im Rahmen ihrer 2 Jahre dauernden Ausbildung zum Veterinärassistenten/in einen dreitägigen Lehrgang in Grub. Veterinärassistenten und Veterinärassistentinnen sind insbesondere bei der Futtermittelprobenahme, der Kontrolle der Kennzeichnung von Rindern, Schweinen, Schafen und Ziegen sowie der Durchführung der Plausibilitätskontrollen in HI-Tier eingesetzt. Weiterhin wirken sie in den Aufgabengebieten Tierschutz, Tierseuchenbekämpfung, Tierkörperbeseitigung, Tierarzneimittel und in Teilbereichen des gesundheitlichen Verbraucherschutzes mit. Ein breit gefächerter Tätigkeitsbereich! Zentrales Thema der Fortbildung waren deshalb sämtliche Fragen der Rinderhaltung und -ernährung. Mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Institute für Landtechnik und Tierhaltung und Tierernährung und Futterwirtschaft der LfL bereiteten die interessierten Teilnehmer mit viel Wissenswertem auf ihren nicht ganz einfachen Arbeitsalltag vor. Wolfgang Müller von den Bayerischen Staatsgütern gewährte als zertifizierter Kuhsignale-Trainer wertvolle Einblicke in alle Stallbereiche des Staatsgutes Grub und schärfte das Auge der Lehrgangsteilnehmer fürs Rind. Er stellte auf sehr bildliche Art und Weise das Rind im Spannungsfeld zwischen Landwirt und Verbraucher dar. Eine alles in allem runde Sache und ein Blick über den Tellerrand hinaus.
Auf Inspektion im Mastbullenstall

Auf Inspektion im Mastbullenstall

Diskussion der Haltungsbedingungen

Diskussion der Haltungsbedingungen

Theorie muss auch sein

Theorie muss auch sein

Sommerschultage

Passauer Teilnehmer mit Wolfgang MüllerZoombild vorhanden

Passauer Teilnehmer mit Wolfgang Müller

Am Dienstag, den 29.06.und am Dienstag, den 06.07. kamen zahlreiche Studierende aus den Landwirtschaftsschulen aus allen Teilen Bayerns zu den Sommerschultagen nach Grub. Nachdem im vergangenen Jahr die Sommerschultage nur in digitaler Form abgehalten werden konnten, stand heuer wieder der so entscheidende Bezug zur Praxis im Mittelpunkt der Veranstaltung. Organisiert vom Institut für Landtechnik und Tierhaltung, erfuhren die interessierten Teilnehmer von den engagierten Referenten viel Wissenswertes und vor allem neue Entwicklungen zu den Themen Liegeboxen, Melktechnik, Hitzestress, Entmistungssysteme, betriebliche Eigenkontrolle, Digitalisierung im Milchviehstall, Bullenmast, Untersuchungswesen und Wildtierrettung. Die Bayerischen Staatsgüter waren durch Wolfgang Müller vertreten, der als zertifizierter Kuhsignale-Trainer den Damen und Herren an praktischen Beispielen einen kurzen, aber intensiven Einblick in die „Kuhsignale - Gesehen mit den Augen einer Kuh“ gab. Er betonte, dass auch in Zeiten fortschreitender Digitalisierung im Milchviehstall eine gute Beobachtung der Tiere unerlässlich ist. Besseres Management beginnt bei einem genaueren Blick.
Landwirtschaftsschüler aus allen Teilen Bayerns

Landwirtschaftsschüler aus allen Teilen Bayerns

Die engagierte Passauer Truppe

Die engagierte Passauer Truppe

Den praktischen Ausführungen lauschen

Den praktischen Ausführungen lauschen

Gruber Kühe stehen Modell

Alles ist vorbereitetZoombild vorhanden

Alles ist vorbereitet

Am ersten Montag im Mai gab Herr Bernhard Luntz vom Institut für Tierzucht an der LfL zwei neuen Mitarbeitern an den Fachzentren fundierte Einblicke in die Exterieurbewertung beim Fleckvieh. Und die Gruber Kühe standen ruhig und bereitwillig dafür Modell. Die Exterieurbewertung spielt schon seit den Anfängen der Rinderzucht eine entscheidende Rolle. Aus dem anfänglich puren Formalismus, bei dem versucht wurde, Leistungseigen- schaften aus Form- und Farbmerkmalen abzuleiten, entwickelte sich über die Zeit ein systematisches Bewertungssystem. Aus der Erkenntnis heraus, dass hohe Leistungen nur durch gesunde, robuste und widerstandsfähige Tiere erbracht werden können, wurden zahlreiche Exterieurmerkmale abgeleitet, die heute eine planmäßige Zucht auf einen gesunden Körperbau ermöglichen.
Den Blick schärfen

Den Blick schärfen

Es kann losgehen

Es kann losgehen

Gut vorbereitet Richtung Prüfung

Frau Koßmann in AktionZoombild vorhanden

Frau Koßmann in Aktion

In den Wochen nach Ostern fanden im Staatsgut Achselschwang zwei viertägige Rindermastlehrgänge im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung statt. Jeweils am Donnerstag der Woche besuchten die jungen Damen und Herren das Staatsgut Grub. Nach der Begrüßung und Vorstellung des Betriebs erkundeten die engagierten Teilnehmer den örtlichen Bullenmaststall auf eigene Faust und diskutierten mit dem Koordinator für Rinderhaltung bei BaySG Wolfgang Müller die erarbeiteten Ergebnisse. Anschließend gestaltete Wolfgang Müller eine Tagesration für einen Bullen und stellte die Möglichkeiten der Rationskontrolle vor. Dazu zählen u.a. die Pansen- und Bauchfüllung, der Einsatz eines Siebkastens für die Kraftfuttermischung, der Einsatz einer Schüttelbox für die TMR und das Auswaschen des Kotes mittels Sieb. Am Nachmittag berichtete Frau Angelika Koßmann vom Institut für Landtechnik und Tierhaltung über den richtigen Umgang mit den Bullen, z.B. beim Wiegen und vertiefte die dazu notwendigen Unfallschutzvorschriften. Ein absolut nicht zu vernachlässigendes Thema! Frau Barbara Misthilger vom Institut für Futterwirtschaft und Tierernährung ließ die neugierigen Teilnehmer noch einmal auf sehr bildliche Art und Weise an den Geheimnissen der Gärbiologie und Grobfutterbeurteilung teilhaben und die Damen und Herren legten bei den praktischen Übungen am Silo auch sofort tüchtig Hand an. Am Freitag fuhr Herr Müller noch nach Achselschwang und rundete mit der Rationsgestaltung und -berechnung für Mastbullen eine durchaus gelungene Woche ab. Eine bessere Vorbereitung auf die bevorstehende Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Landwirt gibt es nicht!
Auf Entdeckungstour

Auf Entdeckungstour

Bei der Arbeit

Bei der Arbeit

Demonstration am Silo

Demonstration am Silo

Sinnenprüfung

Sinnenprüfung

Mastbullenration

Mastbullenration

Schüttelbox im Einsatz

Schüttelbox im Einsatz

Ablesen des Ergebnisses

Ablesen des Ergebnisses

Bei der Dichtebestimmung

Bei der Dichtebestimmung

Temperaturbestimmung im Silo

Temperaturbestimmung im Silo

Zusammen geht es leichter

Zusammen geht es leichter

Aktuelle Meldungen 2020

Tierische Einblicke

Die beiden PraktikantinnenZoombild vorhanden

Die beiden Praktikantinnen

Am Donnerstag, 01.Oktober begannen die 2 Studierenden der Tierärztlichen Fakultät der LMU München, Frau Celia Rapsilber und Frau Clara Thurm, ihr landwirtschaftliches Praktikum im Versuchs- und Bildungszentrum für Rinderhaltung Staatsgut Grub. Wir wünschen den beiden engagierten Damen viele wertvolle Erfahrungen und bleibende Eindrücke, die ihren weiteren Werdegang bereichern.

Die Ausbildung bei den Bayerischen Staatsgütern in Grub

Ausbildung - Ermittlung der bevorstehenden DüngungZoombild vorhanden

Ausbildung - Ermittlung der bevorstehenden Düngung

Seit jeher ist die Ausbildung zum/zur Landwirt/in auf dem Betrieb der Bayerischen Staatsgüter in Grub ein fester Bestandteil des Betriebsgeschehens. Auch absolvieren immer wieder Praktikanten und Praktikantinnen von verschiedenen Hochschulen und Universitäten hier am Standort Grub ihr praktisches Studiensemester oder die Berufsfeldphase zur Auffrischung ihrer praktischen Fähigkeiten. Die Zahl der Auszubildenden variiert meist zwischen drei und fünf Personen, die fest in unser Team integriert sind.
Für uns als Versuchs- und Bildungszentrum hat die Ausbildung junger, motivierter Menschen einen sehr hohen Stellenwert. Deshalb haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, mit unserem eigenen praktischen Wissen und in Verbindung mit den theoretischen Vorkenntnissen der Berufs- und Hochschulen, aus den Auszubildenden und Studierenden Fachkräfte für die Zukunft der Landwirtschaft hervorzubringen. Während dieser praktischen Phase durchlaufen sie sowohl den Bereich Außenwirtschaft und Pflanzenproduktion, als auch die Innenwirtschaft mit der Milchvieh-, Schaf- und Mastschweinehaltung.
In der Außenwirtschaft liegt der Schwerpunkt der Ausbildung natürlich in der Hauptvegetationszeit im Frühjahr und der Erntezeit im Sommer. Während dieser Zeit sind die Auszubildenden fest in die Arbeitsabläufe und in unser Team eingebunden. Sie werden mit Arbeiten beauftragt, welche sie in eigener Verantwortung, natürlich immer mit der Unterstützung von uns, ausführen sollen. Am meisten lernt man, wenn man selbständig arbeiten darf. Zu den Aufgaben gehört zum Beispiel die organische und mineralische Düngung unserer Ackerbaukulturen mit modernster Technik. Auch die Bodenbearbeitung und Saatbettbereitung sind grundlegende Arbeiten in der Außenwirtschaft, die von den Praktikanten und Auszubildenden mit sehr großer Freude erledigt werden.
Schulungseinheiten, die theoretisches Wissen mit der aktuellen Praxissituation auf dem Acker und im Bestand verknüpfen, dürfen natürlich auch nicht fehlen. Im folgenden Bild wird ein Winterweizenbestand vor der anstehenden Pflanzenschutzmaßnahme genau beurteilt, Schadschwellen festgestellt und die Behandlungsstrategie diskutiert. Auch wir lernen mit!

Prüfungsvorbereitungen am Staatsgut Grub

Koordinator für Rinderhaltung Wolfgang Müller mit einem AuszubildendenZoombild vorhanden

Koordinator für Rinderhaltung Wolfgang Müller mit einem Auszubildenden

Aus- und Fortbildung am Staatsgut Grub - Einblicke in die praktische Arbeit im Stall

Einblicke in die praktische Arbeit im Stall

Beamtenausbildung im Stall

Kritische Beurteilung der Ration

Kritische Beurteilung der Ration

Im Rahmen ihrer Ausbildung fanden sich 18 Damen und Herren der Qualifikationsebene QE 3 und QE 4 am Mittwoch, 22.07. zu praktischen Übungen mit dem Thema „Praktische Rationsbeurteilung und Fütterungsversuche Rind“ im Milchviehstall der BaySG ein. In Gruppenarbeit erfuhren die interessierten Teilnehmer durch Angehörige des Instituts für Tierernährung und Futterwirtschaft der LfL viel Wissenswertes zu den Bereichen Körperkonditionsbeurteilung und Pansenfüllung bei Milchkühen und zu der in der Beratung viel benutzten Schüttelbox. Nicht fehlen durfte natürlich ein fundierter Einblick in die Silagebeurteilung und die aktuell durchgeführten Fütterungsversuche. Nach ihrem Vorbereitungsdienst übernehmen die 18 Referendare/innen und Anwärter/innen Aufgaben in Beratung, Bildung, Förderung und Verwaltung an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Führungsakademie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Landesanstalt, den Regierungen oder dem Staatsministerium. Für all diese verantwortungsvollen Aufgaben kann ein intensiver Blick in die Praxis nicht schaden.
Die Schüttelbox im Einsatz

Die Schüttelbox im Einsatz

Erfühlen der Fett- und Gewebeauflagen

Erfühlen der Fett- und Gewebeauflagen

Erste Schüttelversuche

Erste Schüttelversuche

Körperkonditionsbeurteilung

Körperkonditionsbeurteilung

Lagebesprechung zur Körperkondition

Lagebesprechung zur Körperkondition

Schüttelbox zur Erfassung der Futterstruktur

Schüttelbox zur Erfassung der Futterstruktur

Unterschiedlilche Schüttelboxen

Unterschiedlilche Schüttelboxen

Eutergesundheit – ein heißes Eisen!

Diskussion der StallhygieneZoombild vorhanden

Diskussion der Stallhygiene

Im Rahmen ihrer Ausbildung zum LKV-Fütterungs- und/oder Haltungsberater absolvierten 2 Damen und 3 Herren am Donnerstag, 09.Juli das Ausbildungsmodul Prophylaxe der Eutergesundheit am Institut für Landtechnik und Tierhaltung an der LfL. Am Vormittag arbeiteten sich die Teilnehmer in die theoretischen Grundlagen der Qualitätsmilcherzeugung und Eutergesundheit hinein und diskutierten miteinander die vielfältigen Einflüsse auf das Mastitisgeschehen. Am Nachmittag folgte dann der praktische Teil im Milchviehstall der Bayerischen Staatsgüter. Hier konnten die Teilnehmer ihr theoretisch erlerntes Wissen dann gleich bestens in die Praxis umsetzen und die hygienischen, haltungsbedingten und melktechnischen Einflüsse auf die Eutergesundheit vor Ort in Augenschein nehmen und einschätzen. Ausbildung in Theorie und Praxis vereint an einem Ort. Was möchte man mehr?
Ausführungen zur Hygiene in der Milchkammer

Ausführungen zur Hygiene in der Milchkammer

Hygienische Hochliegeboxe

Hygienische Hochliegeboxe

Liegeboxenhygiene ist wichtig

Liegeboxenhygiene ist wichtig

Neugierige Zuschauer im Hintergrund

Neugierige Zuschauer im Hintergrund

Tierbeobachtung

Tierbeobachtung

Bilanz am Ende der Ausbildung

Prüfling und Prüfer im GesprächZoombild vorhanden

Prüfling und Prüfer im Gespräch

Das Ende der Ausbildung zum Landwirt markiert die Gehilfenprüfung. Nach der schriftlichen Prüfung am Montag, 06. Juli folgen in den kommenden Wochen für alle Azubis die praktischen Prüfungsteile in den Bereichen tierische und pflanzliche Erzeugung auf ausgewählten Ausbildungsbetrieben. Vorbildlich vorbereitete Prüfungsstationen schaffen hierbei die besten Bedingungen für sehr praxisorientierte Aufgabenstellungen. Nach 30 Minuten intensiver Vorbereitung stellen die Auszubildenden in den folgenden eineinhalb Stunden ihr erlerntes Wissen und Können unter Beweis, beobachtet von je 3 Mitgliedern des zuständigen Prüfungsausschusses. Ein halbstündiges Prüfungsgespräch rundet schließlich den praktischen Teil der Prüfung ab. Der Koordinator für Rinderhaltung bei den Bayerischen Staatsgütern, Wolfgang Müller, engagiert sich seit vielen Jahren im Prüfungsausschuss des Berufsbildungsamtes FFB, DAH und LL. Am Mittwoch,
08. Juli war Herr Müller auf dem Bullenmastbetrieb der Familie Schwarz bei Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck als Prüfer wieder ganz in seinem Element. Herrn Müller liegt eine fundierte Ausbildung der Lehrlinge im Versuchs- und Bildungszentrum für Rinderhaltung - Staatsgut Grub sehr am Herzen, weshalb er auf seine Tätigkeit als Prüfer auch nicht verzichten möchte. „In der Ausbildung am Ball bleiben und den Draht zur Praxis nicht verlieren“- so lautet sein Motto.
Berechnung der Ration

Berechnung der Ration

Grundfutterbeurteilung

Grundfutterbeurteilung

Kraftfutterbestimmung

Kraftfutterbestimmung

Lichtplatten machen den Stall hell

Lichtplatten machen den Stall hell

Mastbullen der Rasse Fleckvieh

Mastbullen der Rasse Fleckvieh

Mastbullenstall

Mastbullenstall

Praktische Einblicke in die Futterkonservierung

Silagen für die Sinnenprüfung

Silagen für die Sinnenprüfung

Am Freitag, 19.06. folgten 4 Studentinnen und Studenten der TUM München-Weihenstephan der Einladung von Prof. Dr. Spiekers, Leiter des Instituts für Tierernährung und Futterwirtschaft (ITE) an der LfL und Lehrbeauftragter für das Fachgebiet Futtermittelkunde und Futtermittelkonservierung an der TUM, nach Grub. In Zeiten von Corona finden viele Vorlesungen nur noch online statt und der praktische Teil des Studiums bleibt weitgehend auf der Strecke. Für die Damen und Herren dürfte der Besuch bei den Bayerischen Staatsgütern trotz Regens deshalb eine willkommene Abwechslung gewesen sein. Der interessante und lehrreiche Nachmittag im Staatsgut Grub begann bei den Silos und endete am Trog bei den Rindern im Stall.
Ausrüstung fürs Silo-Controlling

Ausrüstung fürs Silo-Controlling

Bohrer für die Entnahme von Silageproben

Bohrer für die Entnahme von Silageproben

Messsonde für die Temperatur im Silostock

Messsonde für die Temperatur im Silostock

Messsonde

Messsonde

Den Blick geschärft

Messen der BeckenbreiteZoombild vorhanden

Messen der Beckenbreite

Alle quer durch Bayern tätigen Nachzuchtbewerter kamen am Dienstag, den 16.06. auf Einladung von Herrn Bernhard Luntz vom Institut für Tierzucht an der LfL zu einer Dienstbesprechung nach Grub. Am Nachmittag trafen sich die engagierten Damen und Herren im Milchviehstall des BaySG Versuchs- und Bildungszentrums für Rinderhaltung Staatsgut Grub und übten sich in der linearen Beschreibung von vier Jungkühen. Die Ergebnisse der Nachzuchtbewertung bilden die Grundlage für die Schätzung von Exterieurzuchtwerten. Deshalb ist es immer wieder von größter Wichtigkeit, dass die Nachzuchtbewerter ihren Blick für die Beschreibung der Einzelmerkmale schärfen und ihre Vorgehensweise damit gleichsam eichen. Aus der Erkenntnis heraus, dass hohe Leistungen nur von gesunden und widerstandsfähigen Tieren erbracht werden können, wurden über Jahre zahlreiche Exterieurmerkmale abgeleitet, die heute eine planmäßige Zucht auf einen gesunden Körperbau und eine bestmögliche Funktionalität ermöglichen.
Ein scharfer Blick ist gefragt

Ein scharfer Blick ist gefragt

Lineare Beschreibung der Einzelmerkmale

Lineare Beschreibung der Einzelmerkmale

Maßnehmen am Tier

Maßnehmen am Tier

Nachzuchtbewerter bei der Arbeit

Nachzuchtbewerter bei der Arbeit

Praxis gefragt

Wiegetröge zur Erfassung der FutteraufnahmeZoombild vorhanden

Wiegetröge zur Erfassung der Futteraufnahme

In der ersten Juniwoche absolvierten zwei Herren und eine Dame im Rahmen ihrer Ausbildung zum LKV-Fütterungsberater Milchvieh bzw. zur Ringberaterin Rindermast ein dreitägiges Ausbildungsmodul „Fütterung und Silierung“ am Institut für Tierernährung an der LfL. Der praktische Teil des Moduls fand im Milchviehstall der Bayerischen Staatsgüter statt. Die Körperkondition der Milchkühe wurde hier genauso intensiv beleuchtet und diskutiert wie die Pansenfüllung und wichtige Details zum Trogmanagement. Das Auswaschen einer Kotprobe rundete den Blick in die Praxis ab.
Bei der Beurteilung der Körperkondition

Bei der Beurteilung der Körperkondition

Diskussion mit dem Experten

Diskussion mit dem Experten

Kotsieb

Kotsieb

Praktische Übungen

Praktische Übungen

Zwischenprüfung zum Landwirt an den Bayerischen Staatsgütern in Grub

Prüfstation Grub 2020Zoombild vorhanden

Prüfstation Grub 2020

Am 04. März 2020 fand am Staatsgut Grub die Zwischenprüfung für angehende Landwirte statt. Der theoretische Teil wurde im Hörsaal der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft geschrieben. Ab 9:45 Uhr mussten die 20 Auszubildenden am Betrieb der Bayerischen Staatsgüter Grub die praktische Prüfung über 60 Minuten ablegen.
Diese Prüfung gliederte sich in zwei Abschnitte, einen Teil Pflanzenproduktion und einen Teil Tierproduktion. In beiden Teilen stellte das Versuchs-und Bildungszentrum Grub jeweils 4 Prüfungsstationen zur Verfügung.

Im Pflanzenbau: - Abdrehen der Sämaschine und Vorbereitung zur Sommergerstenaussaat.
- Instandhaltung des Schwaders zur Grassillagebereitung.
- Abdrehen des Düngersteuers und Düngung einer Grünlandfläche.
- Vorbereitung der Motorsäge zur Durchforstung.

Im tierischen Bereich: - Vorbereitung zur Geburt eines Kalbes.
- Eine Jungkuh bewerten und sie zum Zuchtviehmarkt herrichten.
- Rationsberechnung für eine Milchkuh.
- Rationsberechnung für einen Mastbullen.

Die einzelnen Stationen erforderten von Prüflingen sowohl ein hohes Maß an Wissen als auch an praktischem Können. Um 15:30 Uhr endete die Zwischenprüfung bei den
Bayerischen Staatsgütern. Für alle ein erfolgreicher Tag!

Josef Braun, Ausbilder der BaySG
Abdrehen der Sämaschine

Abdrehen der Sämaschine

Besuch aus Baden-Württemberg

Futtermischwagen Grub 1Zoombild vorhanden

Futtermischwagen in Grub

Am Freitag, 14.Februar besuchte eine Delegation des Landwirtschaftlichen Zentrums Baden-Württemberg in Aulendorf das Staatsgut Grub. In Aulendorf steht die Anschaffung eines Mischwagens bevor. Schon in den frühen Morgenstunden waren deshalb die Fütterungsexperten nach Grub aufgebrochen, um den Futtermischwagen im praktischen Einsatz zu beobachten und dessen Arbeit im Versuchsbetrieb zu beurteilen. Bei der Erstellung von Futtermischungen zu Versuchszwecken hat die Genauigkeit höchste Priorität. Genauso muss der Mischwagen auch für sehr kleine Tiergruppen perfekte Mischrationen liefern. Im BaySG Versuchs- und Bildungszentrum für Rinderhaltung Grub legt man größten Wert auf eine für die Kühe nicht selektierbare Ration. Der Koordinator für Rinderhaltung Wolfgang Müller betonte, dass man in den letzten Jahren die Pansengesundheit über die Struktur in der Ration zu optimieren versuchte und deshalb am liebsten alle Messer aus dem Mischwagen verbannt hätte. Damit hätte der Mischwagen nie das gemacht, was er eigentlich machen sollte, nämlich richtig intensiv mischen. Die Forderung des Pansens lautet nämlich ganz klar und eindeutig: „ Jeder Bissen zu jeder Zeit gleich gut.“
Futtermischwagen Grub 2

Futtermischwagen Grub 2

Futtermischwagen Grub 3

Futtermischwagen Grub 3

Gesunde Kälber, gesunde Kühe – unser Kapital

Tiergesundheit Workshop Gruber MilchviehstallZoombild vorhanden

Workshop im Gruber Milchviehstall

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft veranstaltete am 18. und 19. Februar 2020 in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsgütern (BaySG) Informationstage zum Thema "Tiergesundheit Rind", mit kurzen Fachvorträgen am Vormittag und praktischen Workshops im Gruber Milchviehstall am Nachmittag. Praxistaugliche Forschungsergebnisse aus den Projekten wurden den Landwirten und allen Interessierten anschaulich vermittelt. Am Nachmittag waren Workshops im Angebot, die sich auf die Vorträge vom Vormittag bezogen. Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, an 2 Workshops pro Veranstaltungstag teilzunehmen.
Die Workshops im Stall der BaySG befassten sich mit folgenden Themen:
-Cow Signals
-Selektives Trockenstellen
-Schonendes Veröden der Hornanlage beim Kalb
-Klauengesundheit und Locomotionscoring
-Betriebliche Eigenkontrolle der Tiergerechtheit in der Rinderhaltung

Der Koordinator für Rinderhaltung Wolfgang Müller und Fachbereichsleiter Franz Habersetzer von BaySG sorgten für einen reibungslosen Ablauf an den einzelnen Stationen.
Fotos: Wolfgang Müller
Workshop im Gruber Milchviehstall

Workshop im Gruber Milchviehstall

Workshop im Gruber Milchviehstall

Workshop im Gruber Milchviehstall

Workshop im Gruber Milchviehstall

Workshop im Gruber Milchviehstall

Workshop im Gruber Milchviehstall

Workshop im Gruber Milchviehstall

Workshop im Gruber Milchviehstall

Workshop im Gruber Milchviehstall

Workshop im Gruber Milchviehstall

Workshop im Gruber Milchviehstall

Workshop im Gruber Milchviehstall

Workshop im Gruber Milchviehstall

Grub Milchviehstall Workshop

Grub Milchviehstall Workshop

Grub Milchviehstall Workshop 2

Grub Milchviehstall Workshop 2

BiLa-Baustein „Schwerpunkt Schafhaltung“

BiLa Schwerpunkt Schafhaltung 1Zoombild vorhanden

Demonstrationen in der Schafhaltung

Im Rahmen des "Bildungsprogramms Landwirt" veranstaltete das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Pfaffenhofen a.d. Ilm, Fachzentrum 3.9 Kleintierhaltung in enger Zusammenarbeit mit der LfL/Institut für Tierzucht am 26. und 27. Februar 2020 einen speziellen Baustein für Schafhalter an der LfL in Grub.
Dieser Lehrgang war auf Nebenerwerbsschäfer und Landwirte in Südbayern zugeschnitten, die sich erstmals im Bereich der Schafhaltung qualifizieren wollten. Die Seminarinhalte, von namhaften Referenten behandelt, waren vorwiegend aus den Bereichen Zucht, Haltung, Fütterung und Tiergesundheit in der Schafhaltung gewählt. Die Unterrichtsvermittlung des theoretischen Parts fand im Hörsaal, die praktischen Übungen und Unterweisungen in kleinen Gruppen im Schafstall der Bayerischen Staatsgüter (BaySG) statt. Die beiden BaySG Schäfer, Herr Wagner und Herr Hoffer, hatten hierfür beste Bedingungen geschaffen.

Fotos: Albert Steiner (LfL)
BiLa Schwerpunkt Schafhaltung 2

BiLa Schwerpunkt Schafhaltung 2

BiLa Schwerpunkt Schafthaltung 3

BiLa Schwerpunkt Schafthaltung 3

BiLa Schwerpunkt Schafhaltung 4

BiLa Schwerpunkt Schafhaltung 4

BiLa Schwerpunkt Schafhaltung 5

BiLa Schwerpunkt Schafhaltung 5

BiLa Schwerpunkt Schafhaltung 6

BiLa Schwerpunkt Schafhaltung 6

BiLa Schwerpunkt Schafthaltung

BiLa Schwerpunkt Schafthaltung

Die Bullen im Fokus

Begrüßung neue AuszubildendenZoombild vorhanden

Am Standort Grub heißen Frau Kossmann (LfL) und Herr Müller (BaySG) die Auszubildenden willkommen.

In der Woche vom 10. bis 14.Februar 2020 folgten 22 Auszubildende in der Landwirtschaft im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung der Einladung des Versuchs- und Bildungszentrums Achselschwang zu einem Speziallehrgang Rindermast. Der erste Lehrgang dieser Art in Achselschwang. In einem sehr vielgestaltig angelegten Programm erfuhren die wissbegierigen Teilnehmer viele Einzelheiten zu den Themen Kälber- und Fresseraufzucht, Stallbau in der Rindermast, Fleischleistungsprüfung, Biosicherheit, Tiergesundheit und Tierschutz beim Tiertransport. Exkursionen zum Kälbermarkt nach Wertingen und zum Schlachthof nach Buchloe machten das Angebot perfekt. Am Mittwoch machten sich die jungen Damen und Herren nach dem Frühstück auf den Weg zum Versuchs- und Bildungszentrum Grub, wo sie vom Koordinator für Rinderhaltung bei den Bayerischen Staatsgütern, Wolfgang Müller, schon erwartet wurden. Herr Müller und Frau Kossmann vom Institut für Landtechnik der LfL erteilten den Teilnehmern sogleich den Auftrag, den örtlichen Bullenstall, der 144 Tiere zu Fütterungsversuchen beherbergt, mit Hilfe eines Fragebogens in Kleingruppen zu erkunden, eine erste Generalprobe für die praktische Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Landwirt. Eifrig gingen alle die gestellte Aufgabe an und diskutierten anschließend ihre schriftlich fixierten Ergebnisse mit Frau Kossmann und Herrn Müller. Am Ende des Vormittags durften die Teilnehmer unter strenger Berücksichtigung aller Regeln des Unfallschutzes noch eine Gruppe Bullen wiegen. Mit einem Aha-Effekt, die täglichen Zunahmen betreffend, machten sich alle Beteiligten auf den Weg zum Mittagessen. Der erste Teil des Nachmittags stand ganz im Zeichen der Fütterung. In praktischen Übungen, moderiert von Herrn Dr. Schuster und Frau Dr. Schneider vom Institut für Tierernährung, erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes zum Silomanagement, zur Gärbiologie und zur Qualität des Grundfutters. Herr Dr. Schuster gestaltete und berechnete anschließend eine Ration mit der Gruppe. Nachdem hier die Köpfe ein wenig zu rauchen begannen, rundete schließlich der Koordinator für Energie der Bayerischen Staatsgüter, Philipp Purucker, einen anstrengenden Nachmittag mit interessanten Einblicken in das Energiekonzept des Staatsgutes in hervorragender Weise ab. Mit vielen Eindrücken ausgestattet landete die engagierte Truppe wohlbehalten zum Abendessen wieder in Achselschwang.
Im Stall von Achselschwang

Im Stall von Achselschwang

Auszubildende in Achselschwang

Auszubildende in Achselschwang

Lehrgangsunterlagen

Lehrgangsunterlagen

Interessierte Auszubildende

Interessierte Auszubildende

Geruchsproben

Geruchsproben

Übersicht

Übersicht

Die Auszubildenden hören aufmerksam zu

Die Auszubildenden hören aufmerksam zu