Zentrale
Akuelles

HSWT besucht BaySG Zentrale
Viele Synergien zwischen HSWT und den Bayerischen Staatgütern

Gruppenfoto BaySG/HSWTZoombild vorhanden

Gruppenfoto BaySG/HSWT

Am Montag, 11.07.2022 folgte eine Delegation von Professoren unter Leitung von Dekan Prof. Dr. Spreidler der Einladung des Geschäftsführers der Bayerischen Staatsgüter (BaySG) Anton Dippold zu einem gemeinsamen Meinungsaustausch. Schon heute gibt es viele Berührungspunkte zwischen den beiden Bildungsinstitutionen. So besuchen jährlich mehrere Gruppen Studierender der HSWT Versuchsställe und -felder der BaySG. Auch bei der Durchführung von Forschungsvorhaben, beim Wissenstransfer oder bei Bachelor- und Masterarbeiten wird bereits eng zusammengearbeitet. Die BaySG profitieren hierbei von der interdisziplinären und praxisnahen Ausrichtung der HSWT.
Die Hochschule Weihenstephan Triesdorf (HSWT) und die Bayerischen Staatsgüter (BaySG) wollen ihre Zusammenarbeit in Zukunft daher weiter intensivieren. Anknüpfungspunkte sind dabei die Digitalisierung der Nutztierhaltung, die energetische Optimierung der Staatsgüter und die wissenschaftliche Begleitung von Projekten zur Erzeugung erneuerbarer Energien. Beide Institutionen haben vereinbart, sich künftig regelmäßig zu einem fachlichen Austausch zu treffen.

Einblick in die Landwirtschaft
Hoffest des Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Gruppenfoto HoffestZoombild vorhanden

v.l.: H. Konrad/BaySG, W. Thalhammer/BaySG, kroatische Landwirtschaftsministerin M. Vučković, StMin M. Kaniber

Frau StMin Michaela Kaniber hatte am Samstag, den 02. Juli 2022 im Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in München eingeladen.
Das Hoffest war die perfekte Gelegenheit für Verbraucherinnen und Verbraucher, gerade aus dem städtischen Bereich, sich einen Einblick in Land- und Forstwirtschaft zu verschaffen und regionale Lebensmittel zu genießen. “, sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber zum Abschluss des Festes. „Gerade durch die Corona-Pandemie und durch Putins Krieg ist vielen Menschen bewusst geworden, wie wichtig die verlässliche Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln aus der Region ist. Unsere Bäuerinnen und Bauern erzeugen hier bei uns wertvollste Produkte und tragen so zur Ernährungssouveränität bei. Beim heutigen Hoffest ging es uns auch darum, Erzeuger und Konsumenten zusammen zu bringen“, so Kaniber.
"Vom Futter zur Butter"
Die Bayerischen Staatsgüter sind der Einladung des Staatsministeriums gerne nachgekommen und haben einige Staatsgüter anhand attraktiver Stände, Dienstleistungen und Produkte vorgestellt.
So wurde im Foyer des Landwirtschaftsministeriums für Jung und Alt das Thema „vom Futter zur Butter“ gezeigt. Ein informatives Erklärvideo mit unserer Kuh Alma, Melken an einer lebensgroßen Kuh, und Schüttelgläser mit Sahne zur Erzeugung von Butter wurden abgerundet durch ein leckeres Butterbrot mit Schnittlauch zum genussvollen Reinbeißen. Die Aktion diente auch als greifbares Beispiel für die moderne, durch digitale Medien gestützte Bildung bei der BaySG im Rahmen des Projektes "DiTRiGesund".
Am Stand des Staatsgutes Almesbach konnte man einen durch die Hauswirtschaft selbst kreierten Wildfetzenburger aus der eigenen Gehegewildhaltung sowie eine vegetarische Variante verkosten.
Wie Küken schlüpfen zeigte das Staatsgut Kitzingen in Kooperation mit der Landesanstalt für Landwirtschaft.
Pferdeliebhaber konnten sich mit der Kutsche des Staatsguts Schwaiganger durch die Stadt fahren lassen.
Die Besucherinnen und Besucher des Hoffestes nutzten zahlreich die Gelegenheit, sich an den vielen Infoständen über die Arbeit bei der BaySG zu informieren.

Besuch des Kuratoriums Bayerischer Maschinenringe e. V.

Gruppenfoto BaySG / MaschinenringZoombild vorhanden

Gruppenfoto BaySG / Maschinenring

Der Geschäftsführer des Kuratoriums Bayerischer Maschinen- und Betriebshilfsringe e.V., Herr Rous traf sich zu einem Antrittsbesuch mit dem Geschäftsführer der Bayerischen Staatsgüter Dippold und seinen Führungskräften in Grub. Wichtige Gesprächsinhalte waren der zunehmende Bedarf an landwirtschaftlichen Fachkräften in den wachsenden Haupterwerbsbetrieben, der gestiegene Beratungsbedarf zu den neuen Fachrechtsanforderungen im Bereich der Düngung sowie die Chancen der Digitalisierung für die Landwirtschaft.
Neue Herausforderungen bewältigen
Beide Geschäftsführer waren sich einig, dass auch die kleinstrukturierten bäuerlichen Familienbetriebe und die Nebenerwerbsbetriebe von den neuen Technologien profitieren sollten. Diese bieten Chancen für mehr Tierwohl sowie eine höhere Ressourceneffizienz und sie seien geeignet, die Landwirte von der inzwischen extremen Bürokratie zu entlasten. Um hier noch schneller voran zu kommen braucht es Demonstrationsbetriebe und praxisnahe Weiterbildungsmaßnahmen. „Genau hier wollen wir ansetzen und zusammen mit Partnern zeigen, wie die neuen Herausforderungen in der Praxis bewältigt werden können“, so Dippold.

LKV besucht die Zentrale der Bayerischen Staatsgüter

von links nach recht: Geschäftsführer LKV Herr Schäffer, Geschäftsführer BaySG Herr Dippold
Die Geschäftsführer von LKV und BaySG trafen sich zusammen mit ihren Führungskräften zu einem ersten Informationsaustausch in der BaySG-Zentrale in Grub. Beide Organisationen waren sich einig, dass der Schulungs- und Beratungsbedarf landwirtschaftlicher Unternehmerinnen und Unternehmer trotz des inzwischen hohen Bildungsniveaus deutlich angestiegen ist. Dabei geht es um zentrale Themen wie die Verbesserung des Tierwohls, die Steigerung der Ressourceneffizienz und den Klimaschutz einschließlich der Dokumentation der Klimaneutralität. „Eine besondere Herausforderung steckt darin, wie all diese Ziele mit der betrieblichen Notwendigkeit, ein ausreichendes Einkommen zu erzielen, in Einklang gebracht werden kann“, stellte Geschäftsführer Anton Dippold heraus. Auch die Digitalisierung der Ställe nimmt durch Roboter und Tiersensoren weiter zu, wobei hier i. d. R. mehr Daten entstehen, als derzeit zur Auswertung genutzt werden.
Für Zukunftsthemen gut gerüstet
Die bayerischen Staatsgüter sind für all diese Zukunftsthemen der Landwirtschaft gut gerüstet und auch deshalb wichtige Lernorte, die auch für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter des LKV rege genutzt wird werden.
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Gruppenfoto BaySG / LKV

LKV und BaySG wollen in Zukunft noch enger zusammenarbeiten, um so den Tierhaltungsstandort Bayern zu stärken und die Versorgung der Bevölkerung mit tierischen Qualitätslebensmitteln aus Bayern sicherzustellen.

Rinderzüchter bei den Bayerischen Staatsgütern

2022-02-08-Zentrale-Rinderzüchterverein

Von links: Anton Dippold, Georg Hammerl, Dr. Fritz Zehetmair, Georg Hollfelder, Leonhard Welzmüller, Dr. Johann Ert

Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Süddeutscher Rinderzucht (ASR) und Besamungsorganisationen Georg Hollfelder, der Geschäftsführer Dr. Johann Ertl und Leonhard Welzmüller, erster Vorsitzender der Besamungsstation Greifenberg, kamen mit dem Geschäftsführer der Bayerischen Staatsgüter (BaySG) Anton Dippold und seinen Führungskräften in Grub zu einem ersten Informationsaustausch zusammen.
Rege Diskussionen
Diskutiert wurde eine breite Palette von Themen im Rinderbereich, angefangen bei der Fütterung über die Haltung, das zunehmend wichtige Tierwohl bis hin zu regionalen Nutzung- und Vermarktungsstrategien. Die Bayerischen Staatsgüter liefern als Dienstleister für die angewandte Forschung wertvolle Praxisdaten zu all diesen Themen und sind ein zentraler Bildungsanbieter. Beide Seiten bekräftigten, dass insbesondere der fachliche Austausch mit der landwirtschaftlichen Praxis Voraussetzung für die Bewältigung der anstehenden Herausforderungen ist. In diesem Sinne soll dieses Netzwerk ausgebaut und intensiviert werden.
ASR, BaySG und Landesanstalt für Landwirtschaft initiieren gemeinsam ein Projekt, um die Nachhaltigkeit der Milchviehhaltung weiter zu verbessern. Ein weiteres gemeinsames Anliegen ist es, in der Kälber- und Jungviehaufzucht neue Weg zu gehen. Ziel ist es, mittelfristig die in Bayern geborenen Kälber auch hier in Bayern zu mästen und auf Lebendtierexporte künftig verzichten zu können.

Dezember 2021
Wechsel an der Spitze der Bayerischen Staatsgüter

2021-12-16-abschied Baysg-lindermayer-dippold Pia Regnet

Staatsministerin Michaela Kaniber mit Dr. Hermann Lindermayer (r.) und Anton Dippold.

Geschäftsführer Dr. Hermann Lindermayer geht in den Ruhestand, Anton Dippold wird Nachfolger
München – Mit der Verleihung der Bayerischen Staatsmedaille in Silber hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber den Geschäftsführer der Bayerischen Staatsgüter (BaySG), Dr. Hermann Lindermayer, in den Ruhestand verabschiedet. Mit der Medaille würdigte die Ministerin die besonderen Verdienste des 65-Jährigen um die Landwirtschaft in Bayern.
Die Nachfolge
Seine Nachfolge tritt am 1. Januar der Leitendende Ministerialrat Anton Dippold an, der bisherige Leiter des Referats „Bayerische Agrarpolitik“ im Landwirtschaftsministerium. „Je herausfordernder die Zeiten sind, je höher die Ansprüche der Gesellschaft sind, desto mehr müssen die Staatsgüter mit gutem Beispiel vorangehen und praktische Lösungen aufzeigen“, sagte Michaela Kaniber bei der Amtsübergabe.
2021-12-15 Verabschiedung Baysg-lindermayer-dippolddsc 9351- Pia Regnet
In ihrer Laudatio bezeichnete die Ministerin den scheidenden Geschäftsführer Dr. Hermann Lindermayer als Führungspersönlichkeit mit Sachverstand, Kompetenz und Überzeugungskraft: „Aus den vielen einzelnen Staatsgütern haben Sie ein modernes und effektives Unternehmen geformt. Sie haben wesentliche Entwicklungen und Investitionen der Staatsgüter entscheidend mitgeprägt“. So habe er die Staatsgüter von der Kameralistik in ein kaufmännisch geführtes Unternehmen überführt. Gleichzeitig wurde die Dienstleistung in Sachen Bildung und Versuchswesen für die Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) aufrechterhalten.
Dr. Hermann Lindermayer habe auf Grund seiner früheren Tätigkeit als Experte für Fütterungsfragen in der Schweinehaltung an der LfL über wert-volle Kenntnisse der einzelnen Staatsgüter-Standorte verfügt. „Mit Geschick und der richtigen Kombination aus Spezialwissen und Praxisorientierung haben Sie zur Profilierung des Agrar-Forschungsstandorts Bayern beigetragen“, sagte die Ministerin.
Der in Bad Tölz lebende Lindermayer begann seine berufliche Laufbahn nach Studium und Promotion in Weihenstephan und der anschließenden Referendarzeit 1987 als Berater und Lehrer am Landwirtschaftsamt Passau-Rotthalmünster. Im Jahr 1992 wechselte er an die damalige Bayerische Lan-desanstalt für Tierzucht nach Grub. Dort übernahm er im Jahr 1993 das Sachgebiet Tierernährung Schwein. Seit 2015 war er Leiter der Abteilung Versuchsbetriebe an der LfL. Seit der Überführung in die BaySG im Jahr 2017 war Lindermayer deren Geschäftsführer.
Sein Nachfolger Anton Dippold wohnt in Moosburg. Nach dem Abitur studierte er ebenfalls Agrarwissenschaften, und zwar bis 1987 an der TU München-Weihenstephan. Nach seiner Referendarzeit begann er 1989 seine Laufbahn als Lehrer und Berater am Amt für Landwirtschaft und Bodenkultur in Wasserburg mit Dienststelle in Rosenheim sowie am Amt in Ebersberg. Im Jahr 1993 wurde Dippold erstmals an das Landwirtschaftsministerium in München abgeordnet. Dort übernahm er verschiedene Aufgaben der Agrarförderung und Agrarstatistik. 1999 zog es ihn in seine fränkische Heimat zurück, wo er zunächst am Amt in Kulmbach-Kronach die Abteilung Förderung leitete. Zwei Jahre später folgte die Versetzung ans Amt in Bayreuth und die Bestellung zum stellvertretenden Behördenleiter. 2002 kam er erneut ans Ministerium. Seit 2004 leitet Dippold das Referat „Bayerische Agrarpolitik“.

Ulrichskapelle
Komplette Renovierung

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Die 202 Jahre alte Ulrichskapelle am Standort Staatsgut Grub, konnte nach umfangreichen Renovierungsarbeiten nun wieder geöffnet werden. Das Bauamt der Gemeinde Poing hat bereits im Herbst letzten Jahres die Baumpflege durchgeführt, sodass der Platz nun wieder lichtdurchflutet ist.

Die Bayerischen Staatsgüter übernahmen die komplette Renovierungsmaßnahme des Dachstuhles inkl. Kapellenturm sowie der (leider durch Sachbeschädigung defekten) Fenster auf beiden Seiten.

Gerne kann die Ulrichskapelle, welche zu den Geschäftszeiten geöffnet ist, besichtigt werden. Für eine kleine Rast steht Ihnen eine Bank zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!